Schlafprobleme

Warum schnarcht man? 4 Gründe

Warum schnarcht man? 4 Gründe

Jeder dritte Mensch schnarcht im Schlaf. Männer sind dabei besonders betroffen. Doch warum schnarcht man eigentlich? Wir nennen vier Gründe, warum wir im Schlaf schnarchen.

Warum schnarcht man: Frau hält schnarchendem Mann die Nase zu.
Warum schnarcht man eigentlich? Bild: fotolia

Die gute Nachricht vorweg: Auch wenn Schnarchen verschiedenen Krankheiten fördern kann, ist es in den meisten Fällen völlig harmlos. Trotzdem ist Rhonchopathie – wie Schnarchen in der Fachsprache heißt – eine nervige Sache. Besonders für den Partner oder die Partnerin.

Doch warum schnarcht man? Wir haben uns die Ursachen mal näher angeschaut und nenne vier Gründe für das nächtliche Sägen. Und nein, das krankhafte Schnarchen, wie beispielsweise bei einer Schlafapnoe, ist hier nicht gemeint.

Warum schnarcht man? 4 Ursachen für Schnarchen

1. Auf dem Rücken liegen

Der offensichtlichste Grund für Schnarchen ist die Rückenlage beim Schlafen. Während des Tiefschlafs entspannen sich unsere Muskeln und deswegen entspannt sich natürlich auch unsere Zunge. Die entspannte Zunge rutscht dann nach hinten und versperrt so den Rachen. Bei jedem Atemzug fängt die Zunge dann an zu knattern. Wir schnarchen.

2. Eine verstopfte Nase

Warum schnarcht man noch? Richtig, wegen einer verstopften Nase. Durch eine verstopfte Nase verengt sich unser Luftkanal, was wiederum zur Folge hat, dass der Luftstrom beim Einatmen mehr Kraft besitzt. Dadurch fängt die Zunge schon an zu flattern, obwohl sie unter Umständen gar nicht vor dem Rachen liegt. Deswegen schnarchen verschnupfte Menschen auch häufig, obwohl sie auf der Seite liegen.

3. Übergewicht

Apropos zu enger Luftkanal. Der ist auch verengt, wenn wir unter Übergewicht leiden. Denn Fett setzt sich in unserem Körper nicht nur an Hüften, Bauch und Po ab. Auch im Rachen wird Fett abgelagert und das verengt den Rachenraum. Hier geschieht dann das Gleiche, wie bei einer verstopften Nase.

4. Alkohol

Trinken wir Alkohol entspannt das unsere Rachenmuskulatur und Zunge. Das fördert den Widerstand beim Atmen. Es kommt zum bekannten Sägegeräusch. Alkohol ist generell nicht gut für unseren Schlaf. Wir schlafen zwar schneller ein, aber fallen nur kurz oder gar nicht in den Tiefschlaf. Das verhindert einen erholsamen Schlaf. Einer der Gründe, warum wir uns nach einer durchzechten Nacht morgens so gerädert fühlen.

So kannst du Schnarchen vorbeugen

Es gibt ein paar Tipps und Tricks, wie man Schnarchen vorbeugen oder vermeiden kann. Zunächst empfiehlt es sich, auf der Seite zu schlafen, damit die Zunge nicht in den Rachen fallen kann. Drehst du dich im Schlaf automatisch auf den Rücken, können spezielle Anti-Schnarch-Kissen helfen. Auch Nasenpflaster können Schnarchen vorbeugen. Sie spreizen die Nasenwände und vergrößern dadurch die Luftöffnung.

Wenn du noch mehr Tipps gegen Schnarchen wissen möchtest, lies einfach unseren Artikel: „Schnarchen: 3 Tipps die dagegen helfen“.

Quellen:

HNO-Ärzte im Netz: Schnarchen & Schlafapnoe – Ursachen und Risiken.
MSD Manuals: Schnarchen.

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Alexander Scherb

Senior Online-Redakteur bei MeinSchlaf.de