Schlafprobleme

Ständig müde: Diese 3 Krankheiten sind Energieräuber

Ständig müde: Diese 3 Krankheiten sind Energieräuber

Du schläfst genug, bist aber trotzdem ständig müde? Dann sind vielleicht diese drei Krankheiten schuld an der fehlenden Energie. Einige Krankheiten machen sich durch vermehrte Müdigkeit bemerkbar, weil unsere Körper die Energie zur Bekämpfung braucht.

Ständig Müde: Eine Frau gähnt im Auto.
Bist du ständig müde? Vielleicht sind Krankheiten schuld. Bild: iStock

Wer sagt, Müdigkeit sei keine Krankheit, der hat noch nie etwas von Narkolepsie gehört. Bei dieser Erkrankung sind Betroffene nicht nur ständig müde, sie schlafen auch regelmäßig ungewollt ein. Auch beim Kleine-Levin-Syndrom schlafen Erkrankte gegen ihren Willen ein.

Ständige Müdigkeit kann aber nicht nur die Krankheit selbst sein, sie kann auch einen Hinweis auf eine andere Erkrankung geben. Dann braucht der Körper beispielsweise die Energie zur Bekämpfung und raubt sie quasi dir. Dadurch kannst du dich durchaus müde fühlen, obwohl du genug schläfst.

Diese 3 Krankheiten machen dich ständig müde

Eines muss vorab erwähnt werden: Die Wahrscheinlichkeit, dass du beliebte Schlaffehler begehst, ist wesentlich höher, als dass du an einer ernsthaften Erkrankung leidest. Bevor du dir unnötig Sorgen machst, lies unseren Artikel über Gründe, warum du trotz genügend Schlaf immer müde bist. Auch bestimmte Lebensmittel können für einen schlechten Schlaf und damit für Tagesmüdigkeit sorgen. Wir nennen Lebensmittel, die Einschlafprobleme verursachen können.

1. Infekte

Bei Erkältung und Grippe sind die Anzeichen wohl eindeutig. Leidet man unter einer der beiden Krankheiten, ist die Müdigkeit wohl eher das geringere Problem. Viel mehr zu schaffen machen einem der Husten, die Gliederschmerzen oder der Schüttelfrost. Es gibt allerdings auch Infekte, die haben nicht so eindeutige Symptome. Beispielsweise eine Nasennebenhöhlenentzündung. Die kann sich nämlich sonst nur mit leichten Kopfschmerzen und einem Druckgefühl im Nasen-Stirn-Bereich bemerkbar machen. Dann ist Müdigkeit ein guter Indikator.

2. Schilddrüsenunterfunktion

Bei einer Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) stellt die Schilddrüse zu wenig Hormone her. Oft entwickelt sich eine Hypothyreose schleichend, weshalb es zunächst nicht auffällt, dass man ständig müde ist, weil sich Körper und Geist an den Zustand gewöhnen. Neben Müdigkeit zählen auch Antriebslosigkeit und Hautveränderungen zu den Symptomen.

3. Schlafapnoe

Neben starkem Schnarchen, setzt bei einer Schlafapnoe bei Betroffenen auch teilweise bis zu einer Minute die Atmung aus. Das verhindert nicht nur einen erholsamen Schlaf, sondern führt auch zu einer ausgeprägten Tagesschläfrigkeit. Betroffene wissen meist nicht, dass sie unter einer Schlafapnoe leiden, bis sie es von ihrem Partner oder ihrer Partnerin gesagt bekommen. Für Alleinlebende ist häufig nur die extreme Müdigkeit am Tag ein Anzeichen. Betroffene sollten dringend einen Arzt aufsuchen, da eine Schlafapnoe weitere Krankheiten fördern kann.

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Alexander Scherb

Online-Redakteur bei MeinSchlaf.de