Schlafprobleme

Schwindel am Morgen: 3 Tipps

Schwindel am Morgen: 3 Tipps

Vielen Menschen ist morgens nach dem Aufstehen plötzlich schwindelig. Dieses unangenehme Gefühl kann sich verschlimmern, wenn man geht, aufsteht oder den Kopf dreht. Ein paar einfache Tricks helfen dir, den Schwindel am Morgen loszuwerden. 

Eine wirksame Methode zur Behandlung von Schwindel ist, den Kreislauf zu stabilisieren. Bild: iStock

Viele Menschen erleben regelmäßig Schwindel oder eine leichte Benommenheit, wenn sie morgens aufstehen. Gelegentliches Aufwachen mit Schwindelgefühl ist meist nur von kurzer Dauer und hat nicht immer eine offensichtliche Ursache. Wenn du jedoch regelmäßig mit Schwindelgefühlen aufwachst oder neben Schwindel andere beunruhigende Symptome wie Übelkeit, Kopfschmerzen, Sehstörungen, AtemnotFieber, Ohrensausen mit Gleichgewichtsstörungen oder Benommenheit verspürst, solltest du einen Arzt aufsuchen. In diesen Fällen kann eine Grunderkrankung dahinterstecken.

Mögliche Ursachen für die Schwindelgefühle können Dehydrierung, Ohrinfektionen, niedriger Blutdruck, Nebenwirkungen von Medikamenten und Herzerkrankungen sein. Da es verschiedene Gründe gibt, warum du dich morgens schwindlig oder benommen fühlst, solltest du zuerst die Ursache deines Schwindels herausfinden. Hier sind drei Tipps, die dir im Akutfall helfen.

Schwindel am Morgen: 3 Tipps

1. Langsames Aufstehen 

Besonders junge, schlanke und große Menschen haben einen niedrigen Blutdruck. Das liegt daran, dass das Blut nach dem Aufstehen in die unteren Körperpartien sackt, was zu einem Abfall des Blutdrucks führt. Das Gehirn wird daraufhin für eine kurze Zeit mit zu wenig Blut versorgt. Die Folge: Schwindel, Bewusstseinsstörungen und Ohrensausen. Auch bei einer Schwangerschaft kann es häufiger zu einem niedrigen Blutdruck und damit einhergehende Schwindelattacken kommen.  

Um den Schwindel nach dem Aufwachen zu vermeiden, nimm dir morgens etwas mehr Zeit zum Aufstehen. Versuche, zwischen Liegen und Stehen kurze Sitzpausen einzubauen, sodass sich dein Körper an die veränderte Körperposition gewöhnen kann. Darüber hinaus solltest du ruckartige Bewegungen vermeiden.

2. Kreislauf stärken

Bei einer Schwindelattacke ist es wichtig, zuallererst deinen Kreislauf zu stabilisieren und damit den Blutdruck zu regulieren. Bevor du aufstehst, kannst du versuchen, dich im Bett zu strecken oder mit den Beinen in der Luft zu radeln. Das bringt deinen Kreislauf in Schwung und macht dich zugleich noch wach. Auch bewusstes und ruhiges Atmen kann Schwindelattacken lindern. In Akutfällen kannst du dich hinlegen und die Beine hochlagern, bis das Schwindelgefühl nachlässt. Wenn du das Gefühl hast, dass eine Unterzuckerung hinter der Benommenheit steckt, kann der Griff zu einem Stück Schokolade oder einem Glas Wasser helfen.

Wer regelmäßig ein Glas Wasser nach dem Aufwachen trinkt, darf sich über weitere positiven Effekte freuen. Welche das sind, erfährst du in unserem Artikel: 4 Gründe für ein Glas Wasser nach dem Aufwachen.

3. Ausreichend Schlaf

Ein Erwachsener benötigt im Durchschnitt zwischen sechs und neun Stunden Schlaf am Tag, um zu funktionieren. Schlafmangel oder eine schlechte Schlafqualität hat eine Reihe erheblicher negativer Auswirkungen auf unser Gehirn, das Nervensystem und unsere Leistungsfähigkeit. So kann es bei einem Schlafdefizit oder Erschöpfung schnell zu verminderte Reaktionsfähigkeit, Kopfschmerzen, Übelkeit und Schwindel kommen. 

Wenn du Probleme beim Ein- oder Durchschlafen hast, erklären wir dir in unserem Artikel 3 effektive Tipps, um erholsamer zu schlafen, wie du deine Schlafqualität verbessern kannst.

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Nele Jacobs

Online-Volontärin bei MeinSchlaf.de