Schlafprobleme

Schlechte Haut durch schlechten Schlaf?

Schlechte Haut durch schlechten Schlaf?

Schlechter oder zu wenig Schlaf haben Auswirkungen auf viele Bereiche unseres Körpers. Von Kopfschmerzen bis Beinkrämpfe: Für vieles kann fehlender Schlaf verantwortlich gemacht werden. Aber hat man wirklich schlechte Haut, wenn man schlecht schläft?

Frau hat schlechte Haut und schaut besorgt in den Spiegel.
Verursacht schlechter Schlaf auch schlechte Haut? Wir sagen es dir. Bild: iStock/fizkes

Jeder, der schon einmal eine Nacht durchgemacht hat, kennt sie: Augenringe! Sie sind wohl die erste Reaktion unserer Haut auf fehlenden oder schlechten Schlaf. Auch andere Bereiche unseres Körpers reagieren – mal schnell, mal langfristig – auf Schlafmangel. Doch wie reagiert unsere Haut auf Schlafstörungen, beziehungsweise Schlafmangel? Wir sagen dir, was mit der Haut bei fehlendem Schlaf passiert und geben dir Tipps für eine gesunde Haut.

Schlechte Haut: Diesen Einfluss hat schlechter Schlaf

Entscheidend ist der Tiefschlaf. In ihm regeneriert sich unser Körper und damit auch unsere Haut. Fehlt uns der Tiefschlaf, fehlt uns auch die nötige Regeneration und man bekommt schlechte Haut. Fehlenden Tiefschlaf spürt unser Körper im wahrsten Sinne von Kopf bis Fuß.

  1. Die Haut wird fahl und grau. Dies liegt am schlechten Erneuerungsprozess durch den fehlenden Tiefschlaf.
  2. Die Haut wird trocken. Der pH-Wert kann sich nicht normalisieren, weshalb die Haut anfängt auszutrocknen.
  3. Mehr Pickel und Mitesser. Durch den schlechteren pH-Wert können sich auch Bakterien besser verbreiten. Das Resultat: Leichte Kratzer oder Schürfungen führen schneller zu Entzündungen und Pickel.

3 Tipps gegen schlechte Haut

Wenn du mal schlecht schläfst und deswegen mit schlechter Haut zu kämpfen hast, macht das nichts. Hier kommen drei Tipps, wie du schlechte Haut kurzfristig bekämpfen kannst.

  • Trinke morgens direkt ein Glas Wasser nach dem Aufstehen. Damit gleichst du direkt den Wasserverlust aus, der über Nacht durch Schwitzen entstanden ist. Deine Haut wirkt praller und lebendiger.
  • Achte auf die Luftfeuchtigkeit im Schlafzimmer. Ist sie zu trocken, trocknet sie auch die Haut aus. Am besten liegt die Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 60 Prozent.
  • Nutze für schlechte Haut Nachtcremes oder Overnight-Masken, die deiner Haut über Nacht die Nährstoffe geben, die dir durch den Schlafmangel fehlen.

Zuletzt: Solltest du länger Schlafstörungen haben und deswegen dauerhaft unter Schlafmangel leiden, suche unbedingt einen Arzt auf. Mit einer Schlafstörung oder gar einer Insomnie ist nicht zu spaßen. Sie kann für Zahlreiche Erkrankungen verantwortlich sein, die noch weitaus ernster sein können, als fahle Haut.

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Alexander Scherb

Senior Online-Redakteur bei MeinSchlaf.de