Schlafprobleme

Schlaf ab 50: 3 Hausmittel, mit denen du besser schlummerst

Schlaf ab 50: 3 Hausmittel, mit denen du besser schlummerst

Unser Schlaf verändert sich. Im Alter wird er leichter und weniger erholsam. Gleichzeitig fällt es uns schwerer einzuschlafen. Gibt es keine Möglichkeit, dagegen zu wirken? Doch, wir nennen drei bewährte Hausmittel, die den Schlaf ab 50 verbessern können.

Schlaf ab 50: Frau schläft in Hängematte.
Guter Schlaf ab 50 benötigt eine gewisse Führsorge. Bild: iStock/MixMedia

Ja, Schlaf ab 50 verändert sich! Vorher hat er aber schon viele andere Stadien durchlaufen. Denn unser Schlaf ist – wie unser Leben selbst – geprägt von Veränderungen. Während wir im Babyalter während des Schlafs fast ausschließlich Träumen (in der sogenannten REM-Phase) und bis zu 18 Stunden täglich schlafen, schlafen wir in der Pubertät meistens schon nur noch maximal zehn Stunden und schlafen länger im Tiefschlaf.

Je älter wir werden, desto weniger Schlaf brauchen wir, um erholt aufzuwachen. Allerdings kippt das Verhältnis leider zwischen dem 50. und 60. Lebensjahr und plötzlich schlafen wir schlechter. Warum das so ist, erklärt unser Artikel: „Schlaf ab 50: 4 Gründe, warum du schlechter schläfst“. Doch das muss nicht bedeuten, dass du jetzt mit den neuen Schlaf-Verhältnissen leben musst. Es gibt genug Dinge, die du für einen guten Schlaf tun kannst.

Schlaf ab 50: Diese 3 Hausmittel helfen

Damit der Schlaf ab 50 genauso erholsam bleibt wie vorher, gibt es ein paar Tipps, mit denen du dein Schlaf verbessern kannst.

1. Feste Zubettgehzeiten

Gehe immer zur gleichen Zeit ins Bett. Auch am Wochenende! Diese Routine merkt sich dein Körper und beginnt dann zu dieser Zeit mit der Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin. Und genau das wollen wir erreichen, denn der Botenstoff wird im Alter immer weniger produziert, wodurch der Schlaf ab 50 von Schlafproblemen geplagt ist.

2. Ein Abendspaziergang

Ein Spaziergang ist nicht nur gut für die Gesundheit, er tut auch unserem Schlaf gut. Denn währenddessen schüttet unser Körper Serotonin und Dopamin aus, wodurch wir uns glücklich und zufrieden fühlen. Das ist nicht nur gut für unsere mentale Verfassung, sondern hat auch einen einfachen biologischen Grund. Durch die Wohlfühlhormone schlafen wir besser. Aber bitte mindestens zwei Stunden Zeit zwischen körperlicher Betätigung und Zubettgehen verstreichen lassen. Sonst ist der Körper noch zu hochgefahren.

3. Entspannende Abendtätigkeiten

Ideal als Betätigung nach dem Spaziergang. Lies ein entspannendes Buch oder gehe in die Badewanne. Alles, was deinen Körper jetzt entspannt ist ideal. Auch ein Schlaftagebuch kann deinen Schlaf verbessern. Übrigens: Fernseher, Smartphone und Co. gehören nicht dazu. Lasse sie am besten ein paar Stunden vor dem Zubettgehen ausgeschaltet und nimm sie auch nicht mit ins Schlafzimmer.

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Alexander Scherb

Senior Online-Redakteur bei MeinSchlaf.de