Schlafprobleme

Optionsparalyse: Wenn zu viel Auswahl krank macht

Optionsparalyse: Wenn zu viel Auswahl krank macht

Eine Optionsparalyse beschreibt das Unvermögen einer Entscheidung durch zu viele Optionen. Das wohl bekannteste Beispiel ist durch die Menge an Filmen und Serien bei einem Streaming-Service am Ende gar nichts zu gucken. Aber auch im Arbeitsalltag kommt eine Optionsparalyse vor. Dann kann sie für schlaflose Nächte sorgen.

Junge Frau sitzt am Schreibtisch und leidet durch zu viel Auswahl unter einer Optionsparalyse.
Eine Optionsparalyse kann uns tatsächlich um den Schlaf bringen. Bild: iStock/SrdjanPav

Dieses Szenario von Optionsparalyse kennen wir wohl alle: Wir liegen auf der Couch, wollen einen neuen Film oder eine neue Serie beginnen und werden von der schieren Menge an Möglichkeiten erschlagen. Schauen wir jetzt also die Drama-Serie oder doch den neusten Comedy-Streifen? Am Ende machen wir erschöpft den Fernseher aus, gehen ins Bett und haben die ganze Zeit nur das Auswahlmenü gesehen.

Auf der Arbeit kann sich eine Optionsparalyse verschärfen. Denn hier müssen komplexe Entscheidungen unter Zeitdruck getroffen werden. Teilweise hängt mit unseren Entscheidungen das Wohl der Firma oder der Abteilung zusammen. Solche Beschlüsse werden häufig besonders sorgsam abgewägt – und sorgen dann für schlechten Schlaf.

Wie dich eine Optionsparalyse um den Schlaf bringt

Wer unter solch einer Entscheidungsblockade leidet, nimmt sie häufig mit nach Hause und grübelt im Bett weiter über die verschiedenen Möglichkeiten. Das Problem: Ein Kopf, der nicht abschaltet, schläft auch nicht ein. Es baut sich eine andere Art von Stress auf, wie er beispielsweise beim Mobbing existiert. Schlafen lässt er einen trotzdem nicht.

Sorgt die Optionsparalyse dafür, dass du nicht schlafen kannst, gibt es ein paar Tricks, wie du ihren Fängen entkommen kannst. So kannst du beispielsweise

  • ein Schlaftagebuch führen, in dem du deine Gedanken niederschreibst. Das hilft dir, verschiedene Gedankengänge zu ordnen. Vielleicht findest du sogar schon eine Lösung. Ansonsten hast du dir deine Sorgen zumindest vom Leibe geschrieben.
  • eine Pro- und Kontra-Liste schreiben. Dabei ist es egal, wie oft du diese Liste schon in Gedanken gemacht hast. Wichtig ist das Visualisieren der verschiedenen Punkte.
  • mit der 10:10:10-Methode die Konsequenzen deiner Entscheidung abwägen. Dabei überlegst du, was dein Beschluss in den nächsten zehn Tagen, zehn Wochen und zehn Monaten für Konsequenzen haben wird. Je geringer (oder größer, je nach Lage) die Konsequenzen für dich und deine Arbeit sind, desto sicherer kannst du dich für diesen Weg entscheiden.

Mit der richtigen Bettdecken in den Schlaf finden

Tatsächlich können bestimmte Gewichtsdecken das Einschlafen erleichtern. Bei Gewichtsdecken handelt es sich um Decken mit extra Gewicht, die unserem Körper eine Umarmung vorgaukeln, wodurch Serotonin und Dopamin ausgeschüttet wird. Die beiden Wohlfühlhormone vertreiben Sorgen und lassen uns deswegen besser einschlafen.

Serotonin wird zusätzlich zum Teil ins Hormon Melatonin umgewandelt, was müde macht. Gewichtsdecken gibt es mittlerweile von verschiedenen Herstellern. Besonders beliebt sind die Gewichtsdecken von Cura of Sweden, aber auch andere Hersteller bieten günstige Decken an.

Mehr Hilfen zum Einschlafen findest du in unseren Artikeln über eine gesunde Schlafhygiene und wie du erfolgreich Stress abbauen kannst.

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