Schlafprobleme

4 Gründe für Schlafprobleme während der Periode

4 Gründe für Schlafprobleme während der Periode

Für viele Frauen ist die monatliche Periode eine Zeit der Qual. Von krampfartigen Kontraktion bis hin zu Übelkeit und Durchfall sind die Symptome so vielfältig wie unangenehm. Leider gehören auch Schlafprobleme während der Periode dazu. Was die Ursachen dafür sein können, klären wir hier.

Schlafprobleme während der Periode: Frau liegt mit schmerzen im Bett.
Schlafprobleme während der Periode sind durchaus üblich. Bild: iStock

Jeder schläft einmal schlecht. Ob durch arbeitsbedingten Stress, zu hoher Alkohol– oder Koffeingenuss oder zu fettiges Essen. Die Liste der Gründe für Schlafstörungen ist lang. Wenn dann noch Schlafprobleme während der Periode hinzukommen, kann das Ganze ordentlich an den Nerven zerren.

Doch es gibt Abhilfe. Denn auch während der Periode ist ganz normaler Schlaf möglich. Mit unseren vier Tipps wird deine Periode sicherlich nicht zum Strandspaziergang im Sonnenuntergang, aber vielleicht können sie dir die Nacht erträglicher machen.

4 Gründe für Schlafprobleme während der Periode

1. Unterleibsschmerzen

Der wohl naheliegendste Grund steht natürlich auch bei uns auf Platz eins der Schlafprobleme während der Periode: Unterleibsschmerzen. Die kommen daher, da die Gebärmutter Prostaglandine freisetzt. Diese hormonähnlichen Stoffe lösen Kontraktionen aus, wodurch Schleimhautreste und Blut ausgeschieden wird. Das Wissen nützt natürlich gar nichts gegen die Schmerzen. Was hilft?

  • Zum Einschlafen eine Wärmflasche an den Unterleib legen.
  • Vom Partner oder der Partnerin den Unterleib mit Öl leicht massieren lassen.
  • Wenn es gar nicht anders geht: Schmerzlindernde Präparate einnehmen.

2. Die Progesteronkonzentration sinkt

Das Sexualhormon ist nicht nur für die Regulation des Menstruationszyklus verantwortlich, sondern sorgt während der Periode dafür, dass Frauen sich tagsüber abgeschlagen fühlen und nachts nicht schlafen können. Denn Progesteron hat psychisch eher dämpfende Eigenschaften. Fehlt es im Körper, beginnt sich bei vielen Frauen das Gedankenkarussell zu drehen. Abhilfe kann ein Einschlaftagebuch schaffen. Beim Aufschreiben der Sorgen und Ängste setzt du dich mit ihnen auseinander. Das kann dafür sorgen, dass du später besser abschalten kannst.

3. Eisenmangel

Gerade in der Zeit, in der du sehr starke Regelblutungen hast, kann es zu Eisenmangel kommen. Zu hoher Eisenmangel macht müde, ist der Mangel an Eisen aber nur leicht, kann er genau das Gegenteil verursachen. Du leidest unter Schlafstörungen. Am besten redest du dann mit deiner Frauenärztin oder deinem Frauenarzt, um dem Eisenmangel beizukommen.

4. Nächtlicher Heißhunger

Während der Periode kann es ebenfalls vermehrt zu nächtlichen Heißhungerattacken auf Süßes und Fettiges kommen. Schuld daran tragen ebenfalls Hormonschwankungen. Jetzt gilt es vorsichtig zu sein, denn viele Lebensmittel wie etwa Schokolade, Lakritz, aber auch Salate und Ingwer besitzen wachmachende Eigenschaften. Wenn du dem Heißhunger nachgeben willst, iss lieber Bananen, Mandel oder Cranberrys. Durch sie produziert dein Körper Melatonin und du kannst besser einschlafen.

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Alexander Scherb

Online-Redakteur bei MeinSchlaf.de