Schlafprobleme

4 Tipps für ein kühles Schlafzimmer ohne Klimaanlage

4 Tipps für ein kühles Schlafzimmer ohne Klimaanlage

Sommer, Sonne, Schwitzen. Während ein heißer Sommer tagsüber am Strand, im Park oder im heimischen Garten genossen werden kann, ist man nachts häufig richtig genervt von den Temperaturen. Mit unseren Tipps schläfst du nachts problemlos – ganz ohne Klimaanlage.

Kühles Schlafzimmer: Frau sitzt auf dem Bett und hat einen Ventilator in der Hand.
Ein kühles Schlafzimmer ist gerade im Sommer eine Wohltat. Bild: iStock

Da belegen Studien, dass die optimale Schlaftemperatur im Schlafzimmer zwischen 16 und 19 Grad liegen und dann macht der Sommer einen Strich durch ein kühles Schlafzimmer und die wunderbare Studie. Dabei kann ein heißer Sommer so schön sein – wenn man ihn am See, am Meer oder zumindest im Park oder dem heimischen Garten verbringen kann.

Die besten Temperaturen tagsüber nützen aber nichts, wenn die Nacht zur reinen Qual wird und man wie eine Kartoffel im Backofen langsam aber sicher gar gebacken wird. Was also tun? Am besten unsere Tipps für ein kühles Schlafzimmer beachten. Mit ihnen wirst du garantiert auch im Hochsommer entspannt schlafen können.

Tipps für ein kühles Schlafzimmer ganz ohne Klimaanlage

1. Schlafzimmer abdunkeln

Klingt zu simpel, um zu funktionieren, aber dieser Trick ist so einfach wie effektiv. Ein heißer Sommer ist in südlichen Ländern normal und deswegen ist auch der Trick altbekannt. Wichtig ist allerdings, den Raum wirklich abzudunkeln, am besten verhängst du jede Ritze. Besonders wirksam ist natürlich ein Rollladen. Mittlerweile gibt es aber auch spezielle sonnenreflektierende Rollos.

2. Früh morgens und spät abends lüften

Am besten nur dann lüften, wenn die Sonne noch nicht aufgegangen, beziehungsweise untergegangen ist. Und damit sind nicht die obligatorischen 15 Minuten gemeint, bei denen das Fenster auf Kipp steht, sondern am besten öffnest du zwei gegenüberliegende Fenster für mindestens 20 Minuten. Die innenliegende Luft muss sich einmal komplett ausgetauscht haben.

3. Nutze Verdunstungskälte

Lege morgens mehrere nasse Handtücher (Achtung: Nicht tropfnass) aus. Beispielsweise kannst du je ein Handtuch über das Kopf- und Fußende deines Bettes hängen. Dein Bett hat keine Kopf- und Fußteile? Dann hänge die Handtücher über die Schranktür.

Im Laufe des Tages verdunstet das Wasser in den Handtüchern. Dafür wird Energie benötigt, diese zieht sich das Handtuch über die umgebende Luft. Das Ergebnis: Die Luft wird kälter. Physik kann so schön sein.

4. Nutze KEINEN Ventilator

Aus zwei Gründen ist von einem Ventilator abzuraten:

  1. Richtest du den Ventilator dauerhaft auf dich, riskierst du Muskelverspannungen und Erkältungen durch eine schlechtere Immunabwehr. Das bestätigte ein Facharzt Stiftung Warentest bei ihrem Ventilatortest.
  2. Lässt du den Ventilator den ganzen Tag im Raum laufen, erhöht sich sogar die Raumtemperatur. Der Grund: Die durchgewirbelte Luft erzeugt Reibungswärme und die erhöht die Temperatur im Zimmer.

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Alexander Scherb

Online-Redakteur bei MeinSchlaf.de