Schlafprobleme

3 Schlaffehler, die wir alle machen

3 Schlaffehler, die wir alle machen

Du liegst im Bett und kannst nicht schlafen? Dann hast du wohl einen der drei Schlaffehler gemacht, die uns allen mal passieren. Welche das sind, kannst du in diesem Artikel lesen.

Schlaffehler: Eine junge Frau gähnt.
Beliebte Schlaffehler sorgen für Müdigkeit tagsüber. Bild: adobestock

Unser Schlaf ist eine fragile Angelegenheit. Viel fragiler als viele Menschen denken. Vor allem mit steigendem Alter wird unser Schlaf immer empfindlicher und es wird schwieriger ein- und durchzuschlafen. Schuld können unter anderem die Wechseljahre, aber auch eine geringere Ausschüttung von Melatonin sein.

So oder so kann zu wenig Schlaf auf Dauer schwere körperliche Folgen haben. Beispielsweise erhöht ein dauerhaftes Schlafdefizit das Demenz-Risiko, wie diese Studie belegen konnte. Auch können verschiedene Schlaffehler dick machen. Was sonst noch alles mit deinem Körper passiert, wenn du zu wenig schläfst, sagt dir unser Artikel: „Zu wenig Schlaf: Diese 11 Dinge passieren“.

3 Schlaffehler, die wir alle machen

1. Dein Schlafzimmer ist zu warm

Passiert vielen vor allem im Winter. Denn wir wollen es ja kuschelig warm beim Einschlafen haben. Das Problem: Unsere Körpertemperatur steigt im Schlaf um bis zu einem Grad an. Ist die Außentemperatur dann zu hoch, beginnt unser Körper zu schwitzen und das führt zu unruhigem Schlaf. Die optimale Schlaftemperatur liegt zwischen 16 und 19 Grad. Wenn du mehr darüber wissen willst, lies unseren Artikel über besseres Schlafen.

2. Unterschiedliche Schlafenszeiten

Unser Körper ist ein Gewohnheitstier. Gehst du immer zur gleichen Zeit schlafen, wird dein Körper anfangen, zu bestimmten Zeiten schon das Schlafhormon Melatonin auszuschütten und du wirst müde. Gehst du aber unregelmäßig schlafen, kann sich dein Körper an die Schlafenszeiten nicht gewöhnen. Welche Schlafenszeit für dich am besten ist, erfährst du in unserem Artikel über Chronotypen.

3. Sport direkt vor dem Zubettgehen

Viele Menschen machen abends Sport, beispielsweise, weil sie lange arbeiten müssen und nur dann die Zeit dazu finden. Das Problem beim abendlichen Sport ist, dass er unseren Kreislauf so in Schwung bringt, dass danach an Schlaf nicht zu denken ist. Aber bitte nicht falsch verstehen! Regelmäßiger Sport ist ideal, um gut zu schlafen – nur bitte nicht direkt vor dem Zubettgehen. Zwischen dem Sport und dem Schlafengehen sollten mindestens zwei Stunden liegen. Dann ist der Metabolismus deines Körpers wieder heruntergefahren. Übrigens: Wir sagen dir, welche Sportart am besten bei Schlafstörungen hilft.

Kennst du eigentlich die perfekte Schlafdauer für dein Alter?

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Alexander Scherb

Online-Redakteur bei MeinSchlaf.de