Schlafprobleme

3 Gründe, warum du von Sonntag auf Montag schlecht schläfst

3 Gründe, warum du von Sonntag auf Montag schlecht schläfst

Das Wochenende war so schön und pünktlich zum Wochenstart schläfst du schlecht? Keine Sorge, damit bist du nicht allein. Wir erklären dir, warum du von Sonntag auf Montag oft so schlecht schläfst und nennen Tipps, die dagegen helfen.

Eine Frau liegt von Sonntag auf Montag wach im Bett.
Liegst du auch oft von Sonntag auf Montag wach? Bild: iStock

Wir alle schlafen mal schlecht. Mal, weil wir Lebensmittel gegessen haben, die wir abends besser hätten meiden sollen. Mal weil die Heizung zu warm eingestellt war und ein anderes Mal, weil wir vielleicht ein bisschen zu tief in Glas geschaut haben. Aber warum schlafen wir gerade von Sonntag auf Montag häufig so schlecht? Dieser Frage gehen wir auf den Grund und nennen drei Ursachen für einen schlechten Schlaf zum Wochenanfang.

Darum schläfst du von Sonntag auf Montag schlecht

1. Deine Sorgen kommen zurück

Endlich ist Freitag und du kannst abschalten. Schon die ganze Woche hast du dich auf diesen Tag gefreut. Und nachdem du ein erholsames Wochenende hattest, steht am Sonntagabend der Stress und Druck der Arbeit quasi vor der Tür. Solche Gefühle starten das Gedankenkarussell und dann liegst du lange wach und ärgerst dich, dass das Wochenende schon wieder viel zu schnell vorbei war und was dich am Montag auf der Arbeit erwartet.

Tipp: Schreibe ein Schlaftagebuch, mit all den Sorgen, die dich beschäftigen. So beschäftigst du dich schon vor dem Zubettgehen mit den Problemen und dein Kopf ist frei für die Nacht. Und wer weiß, vielleicht kommt dir ja während des Schreibens auch eine Lösung für dein Problem oder du findest auf einmal die richtigen Worte, die du deinem Chef schon lange einmal sagen wolltest.

2. Du hast zu lange geschlafen

Ah, endlich Wochenende, endlich später ins Bett gehen und länger schlafen. Dieser Gedanke ist leider etwas kurzfristig gedacht, denn er bezieht nicht mit ein, dass du ja zwei Tage später wieder früh ins Bett und früh aufstehen musst. Und plötzlich liegst du da und kriegst kein Auge zu. Das liegt an deinem Chronotyp, der deinen Schlaf-Wach-Rhythmus (zirkadianer Rhythmus) regelt. Er wird von deinen Wochenend-Kapriolen nämlich ganz schön durcheinander gebracht.

Tipp: Schlafe auch am Wochenende nicht zu lang. Damit meinen wir natürlich nicht, dass du so früh aufstehen muss wie zur Arbeit, aber bis zum späten Vormittag solltest du auch nicht schlafen. So bist du in der Nacht von Sonntag auf Montag auch müde genug.

3. Am Wochenende bist du zu faul

Die Arbeitswoche war sehr anstrengend? Dann hast du dir auch wirklich ein bisschen Faulenzen verdient. Aber Vorsicht: Zu viel sollte es auch nicht sein. Denn Binge-Watching, Buchlesen und Co. verbrauchen nicht genug Energie und die wird dir dann abends zur Last, weil du nicht müde bist.

Tipp: Unternehme am Wochenende kleine Ausflüge oder mache etwas Sport. Das verbraucht die überschüssige Energie und du kannst nachts besser schlafen. Außerdem faulenzt es sich nach ein wenig Sport noch viel besser!

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Alexander Scherb

Online-Redakteur bei MeinSchlaf.de