Schlafprobleme

3 Gründe, warum du Salat vor dem Einschlafen meiden solltest

3 Gründe, warum du Salat vor dem Einschlafen meiden solltest

Ein leichter Salat vor dem Einschlafen ist gesund, oder? Leider nein, denn gerade Rohkost kann dir das Leben am Abend sehr schwer machen. Der Teufel steckt dabei im Detail. Nicht jeder Salat ist gleich ungünstig. Warum du Salate am späten Abend besser meidest, sagen wir dir hier.

Salat vor dem Einschlafen: Eine Schüssel Salat.
Ein Salat vor dem Einschlafen sorgt für eine schlaflose Nacht. Bild: Die Liebes Land-Koechin

Das Bundeszentrum für Ernährung sagt zu Salaten „da steckt Gutes drin“. Sicherlich hat das Kompetenz- und Kommunikationszentrum für Ernährungsfragen mit dieser Aussage recht. Salat ist sehr gesund. Die vielen Vitamine und Nährstoffe machen Salate auf jedem Esstisch unverzichtbar.

Trotzdem sollte Salat nicht zu jeder Tages- und vor allem Nachtzeit verzehrt werden. Gerade wer denkt, Salat eigne sich perfekt als leichter Mitternachtssnack, der irrt. Salat – und Rohkost im Allgemeinen – gehört zu den Lebensmitteln, die Einschlafprobleme verursachen können. Warum? Wir nennen dir drei Gründe, warum du Salat vor dem Einschlafen besser im Kühlschrank lässt.

Darum solltest du Salat vor dem Einschlafen meiden

1. Salat liegt schwer im Magen

Salat, gerade rohe Karotten, Paprika und Knollen wie Radieschen, liegen abends schwer im Magen. Warum? Für den Auflösungsprozess braucht unser Magen ordentlich Magensäure. Die Produktion fährt abends aber runter. Deshalb kann es bei Rohkost und Salaten länger dauern, bis sie ordentlich verdaut wurden. Und in der Zwischenzeit verursachen sie ein Völlegefühl.

2. Salate lassen sich schwer verdauen

Was im Magen beginnt, wird im Darm weitergeführt. Unser Darm muss Rohkost aufwendig zerlegen. Bei diesem Prozess läuft unser Darm auf Hochtouren – und lässt uns schlecht schlafen. Zudem können bei Zwiebeln, Rettich und Co noch Blähungen hinzukommen. Auch Kidneybohnen sind gern gesehene Gäste im Salat, die im Darm dann ordentlich Radau machen.

3. Dressings verursachen Sodbrennen

Ein weiterer versteckter Punkt sind die Salatdressings. Fetthaltige Dressings wie Joghurt, French oder American sind für unseren Darm ebenfalls schwer zu verdauen. Essig und Öl können dagegen Sodbrennen verursachen. Ihr Säuregehalt lässt die Magensäure aufwallen. Legen wir uns im Anschluss dann noch ins Bett, kann die Magensäure leicht zurück in die Speiseröhre laufen.

Einen Salat deswegen eher in der Mittagspause essen. Tagsüber wird unser Körper mit Rohkost eher fertig. Außerdem sorgen die vielen Nährstoffe für einen Energieschub und lassen dich so besser den Nachmittag überstehen.

Du möchtest Lebensmittel, die dich beim Einschlafen unterstützen? Hier findest du unseren Artikel: „7 Lebensmittel für einen besseren Schlaf“.

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Alexander Scherb

Senior Online-Redakteur bei MeinSchlaf.de