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Warum sabbern wir im Schlaf?

Warum sabbern wir im Schlaf?

Wer kennt es nicht: Man wird morgens wach und hat einen riesigen nassen Fleck auf dem Kopfkissen. Da hat man in der Nacht wohl gesabbert. Aber warum sabbern wir überhaupt im Schlaf? Dafür gibt es viele Gründe. Wir verraten, welche.

Sabbern: Eine junge Frau schläft mit offenem Mund.
Wer mit offenem Mund schläft, wird wahrscheinlich häufig sabbern. Bild: iStock

Sabbern im Schlaf ist schon ein kleines Tabuthema. Jedem ist es schon mal passiert, doch niemand spricht darüber. Es ist ja auch ein klein wenig peinlich. Und lustig ist es auch – allerdings meist für die anderen.

Gefährlich ist Sabbern in den allermeisten Fällen nicht. Im besten Fall zeigt es sogar, dass du so entspannt geschlafen hast, dass sogar dein Speichel ungehindert fließen konnte. Natürlich ist der Speichelfluss unangenehm, aber schlimm ist er nicht.

Warum sabbern wir im Schlaf?

Gründe für das Sabbern im Schlaf gibt es viele. Die meisten sind harmlos und lassen sich schnell beheben. Manche sind allerdings auch krankheitsbedingt. Gründe für Sabbern im Schlaf können sein:

  • Falsche Schlafposition: Ist der Kopf im Schlaf in den Nacken geneigt, begünstigt dies das Öffnen des Mundes, wodurch Speichel ausfließen kann.
  • Eine verstopfte Nase: So lange wir können, atmen wir im Schlaf durch die Nase. Eine verstopfte Nase kann allerdings dazu führen, dass wir durch den Mund atmen. Liegen wir dann mit dem Gesicht nach unten gewinkelt, kann Speichel durch den Mund auslaufen.
  • Falsches Kopfkissen: Ein falsches Kopfkissen kann deinen Kopf in die falsche Richtung drücken, wodurch sich dein Mund öffnet. Das Ergebnis: du fängst an, zu sabbern. Du brauchst ein neues Kissen? Dann schau dir unseren Vergleichstest „Die besten Seitenschläferkissen im Vergleich“ an.
  • Stress: Stress bewirkt eine Verspannung im Kiefer, was wiederum dazu führen kann, dass der Mund aufsteht und du anfängst auf dein Kopfkissen zu sabbern.

Was kann man gegen Sabbern im Schlaf tun?

Bei der falschen Schlafposition kannst du nur insofern etwas tun, dass du dir die richtige Position während des Einschlafens aussuchst. Nimmst du im Schlaf allerdings wieder eine Position ein, bei der dein Kopf im Nacken ist, sich dein Mund öffnet und du sabberst, kannst du nur wenig dagegen tun.

Bei einer verstopften Nase

Bei der verstopften Nase musst du nur abwarten, bis du wieder gesund bist. Es sei denn, du hast immer eine verstopfte Nase beim Zubettgehen. Dann solltest du dich vielleicht einmal auf eine Hausstauballergie testen lassen. Meist wird sie durch Bettmilben ausgelöst.

Bei einem falschen Kopfkissen

Hast du ein falsches oder altes Kopfkissen, solltest du dir schnell ein neues holen. Gute Kopfkissen sind nicht nur gegen Sabbern im Schlaf gut, sie stützen auch deine Wirbelsäule im Nacken– und Schulterbereich.

Bei zu viel Stress

Leidest du unter zu viel Stress, solltest du einen Arzt oder eine Ärztin aufsuchen. Ansonsten können auch gewisse Abendroutinen dafür sorgen, den Stress vor dem Zubettgehen zu senken. Auch ein Schaftagebuch und eine gute Schlafhygiene können hilfreich sein, den Stress abzubauen.

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Alexander Scherb

Senior Online-Redakteur bei MeinSchlaf.de