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Studie: Diese 4 Weckertöne machen dich müder

Studie: Diese 4 Weckertöne machen dich müder

Dass erholsamer Schlaf wichtig für einen gesunden Tagesablauf ist, ist klar. Aber wusstest du, dass auch Weckertöne Einfluss darauf nehmen, wie erholt und ausgeruht wir in den Tag starten? Nicht? Dann ist dieser Artikel genau richtig für dich. Wir nennen dir vier Weckertöne, die du besser nicht zum Wachwerden nutzt.

Weckertöne: Eine Hand kommt unter einer Bettdecke hervor und hält einen Wecker fest.
Nervige Weckertöne sind Gift für ein erholsames Wachwerden. Bild: adobestock

Die Themen Einschlafen und Durchschlafen sind für die Wissenschaft schon lange interessant. Das können zahlreiche Studien belegen. Einen anderen Weg sind vor einiger Zeit Forscher der australischen RMIT University in Melbourne gegangen. Ihre Studie besagt, dass auch Weckertöne Einfluss auf die Erholung unseres Schlafs haben.

Denn harte Weckertöne stören unsere Gehirnaktivität beim Aufwachen und das löst Stress aus. Die Folge: Dein Gehirn möchte sofort wieder Ruhe haben, wodurch du träger wirst. Es kann also durchaus sein, dass du dich morgens gerädert und müde fühlst, weil dein Weckerton zu hart ist. Hier kommen vier Weckertöne, die du morgens besser meidest

Meide diese Weckertöne

1. Die klassische Klingel

Vintage macht auch vor dem Schlafzimmer nicht halt. Und was gibt es Schickeres, als einen klassischen Wecker mit zwei Glocken und einem Schlägel oben auf? Besser, du nutzt den Wecker ab jetzt eher zur Zierde, denn es gibt kaum einen lauteren und nervigeren Ton, als das schnelle Schlagen des Schlägels gegen die beiden Glocken. Da ist Stress vorprogrammiert.

2. Der laute Piepton

Diesen Sound haben meist elektrische Wecker. Egal ob schnell hintereinander oder mit weit auseinander liegenden Intervallen: Ein greller Piepton hat im Schlafzimmer nichts zu suchen. Zwar wird man von ihm garantiert wach, dafür beginnt der Tag aber auch schon stressig. Nicht umsonst nutzen Rauchmelder grelle Pieptöne. Dieser Sound soll nerven und warnen.

3. Das Nebelhorn

Das Nebelhorn ist ein beliebter Weckton bei Smartphone-Besitzern. Er ist dunkel und langanhaltend und garantiert damit, dass die Person wach wird. Aber ein Nebelhorn ist eben auch ein Warnton, den Schiffe abgeben, damit sie im Nebel nicht gegeneinander fahren. Deshalb ist das Nebelhorn ein denkbar schlechter Weckton.

4. Der Military-Alarm

Viele nutzen diesen Weckton, weil er so dringend klingt, dass man quasi aus dem Bett geprügelt wird. Tja, wer es braucht. Fakt ist: Gesund ist er nicht, denn auch dieser Weckton löst sofort Stress im Gehirn aus und setzt dadurch schon morgens das Stresshormon Cortisol frei. Dabei sollte gerade morgens der Körper sanft aufwachen.

Diese Weckertöne wecken dich sanft

Du möchtest Weckertöne, die dich ruhig und entspannt wecken? Versuche es noch mal mit harmonischen Klängen und Melodien. Und wichtig: Lass die Lautstärke langsam ansteigen. Dein Gehör ist durch die Nacht ebenso entspannt und heruntergefahren und benötigt noch keine volle Dröhnung.

Übrigens: Generell solltest du kein Smartphone neben dem Bett liegen haben. Für eine vernünftige Schlafhygiene empfiehlt es sich, das Smartphone gar nicht erst mit ins Schlafzimmer zu nehmen. Wie wäre es denn mit einem Tageslichtwecker? Neben dem sanften Erhellen des Schlafzimmers gibt es dort auch Modelle, an die du einen USB-Stick mit deinen liebsten Wecktönen anschließen kannst.

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Alexander Scherb

Online-Redakteur bei MeinSchlaf.de