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Silberfische im Schlafzimmer: Diese 3 Tipps helfen

Silberfische im Schlafzimmer: Diese 3 Tipps helfen

Auch wenn man Silberfische in vielen Wohnungen findet, rufen sie bei den meisten Ekel hervor. Vor allem, wenn man sie dort findet, wo man schläft. Wir geben dir Tipps, wie du Silberfische im Schlafzimmer loswirst.

Silberfische im Schlafzimmer: Silberfisch auf weißem Grund.
Sind Silberfische im Schlafzimmer, ist es meistens zu feucht. Bild: iStock

Ja, Silberfische sind ekelig. Allerdings übertragen sie keine Krankheit und sind auch kein Anzeichen für eine dreckige Wohnung. Von den Abflüssen aus breiten sich die kleinen Insekten meist im Badezimmer oder in der Küche aus. Warum wir Menschen sie nicht sehen, hat einen einfachen Grund: Die Tiere sind extrem lichtscheu und nachtaktiv.

Manchmal kann es aber auch vorkommen, dass es sich Silberfische im Schlafzimmer gemütlich machen. Besonders dann, wenn das Schlafzimmer eine hohe Luftfeuchtigkeit besitzt und ans Badezimmer grenzt. Da die ungebetenen Gäste Feuchtigkeit lieben, machen sie dann gerne einen Abstecher und nisten dann dort, wo es besonders dunkel und feucht ist: im Bettkasten oder in den Ritzen zwischen Bettgestell und Matratze.

Was du gegen Feuchtigkeit im Schlafzimmer tun kannst, verrät dir unser Artikel: „Feuchtigkeit im Schlafzimmer: Diese 5 Tipps helfen“.

Silberfische im Schlafzimmer: So wirst du sie los

Silberfische lieben feuchte, dunkle Räume. Ihre liebste Nahrung sind Hausstaubmilben, Hautschuppen und Haare. Hast du Silberfische im Schlafzimmer, gilt es als erstes, ihnen die Lebensgrundlage zu entziehen.

1. Lüfte richtig

Am wichtigsten ist es, die Luftfeuchtigkeit im Schlafzimmer zu reduzieren, denn sie lockt nicht nur die kleinen Besucher an, sondern verursacht auf Dauer auch Schimmel. Deswegen ist es wichtig mindestens zweimal täglich für 15 bis 20 Minuten gut zu lüften, am besten mit Durchzug. Ist es draußen windig, kann es auch kürzer sein. In erster Linie geht es ja darum, die Luftfeuchtigkeit zu reduzieren.

Am besten schaffst du dir ein Hygrometer an. Das kann die Luftfeuchtigkeit im Schlafzimmer messen und gibt dir deshalb einen guten Überblick. Hygrometer können schon für unter zehn Euro erworben werden. Am besten ist eine Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 60 Prozent. Übrigens ist richtiges Lüften auch gut für die Schlaftemperatur.

2. Beseitige Rückzugsmöglichkeiten

Wie schon erwähnt, sind Silberfische lichtscheue und nachtaktive Tiere. Tagsüber ziehen sie sich zurück und suchen Schutz in Ritzen und Schlitzen. Dies gilt es natürlich zu verhindern, weshalb du Ritze (wenn möglich) abdichten solltest. Auch Fugen solltest du zukleben. Sind die Insekten schon im Bett, entferne tagsüber Kissen und Bettdecke und sauge täglich die Ritze zwischen Matratze und Bettgestell aus. Ebenso solltest du Wäscheberge vermeiden.

3. Achte auf die Hygiene

Silberfische ernähren sich von Bettmilben, Hautschuppen und Haaren. Um sie schnell wieder aus den eigenen vier Wänden zu vertreiben, solltest du versuchen, ihnen die Nahrungsgrundlage zu entziehen. Dafür hilft es, das Bett regelmäßig abzusaugen und von Hautschuppen zu befreien. Auch Staubwischen und -saugen hilft viel. Besonders natürlich dort, wo es gleichzeitig noch dunkel ist, sprich unter dem Bett und hinter Nachtschränken. Bettwäsche solltest du regelmäßig wechseln.

Machst du die genannten Tipps regelmäßig, sind Silberfische im Schlafzimmer bald Geschichte.

Noch mehr Informationen zu den Ur-Insekten findest du auf der Webseite des Umweltbundesamts.

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Alexander Scherb

Online-Redakteur bei MeinSchlaf.de