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Darum solltest du nachts immer die Schlafzimmertür schließen

Darum solltest du nachts immer die Schlafzimmertür schließen

Im Schlafzimmer schläfst du am liebsten mit geöffneter Tür? An dieser Angewohnheit solltest du unbedingt etwas ändern. Denn eine offene oder geschlossene Schlafzimmertür kann tatsächlich über Leben und Tod entscheiden.

Eine geschlossene Schlafzimmertür kann im Schlaf über Leben und Tod entscheiden.
Eine geöffnete oder geschlossene Schlafzimmertür kann über Leben und Tod entscheiden. Bild: Pexels

Wenn es ums Schlafen geht, entwickeln wir ziemlich schnell ganz individuelle Eigenheiten. Die einen schlafen lieber auf dem Bauch oder auf der Seite, die anderen lassen das Fenster am liebsten gekippt und wieder andere können nur einschlafen, wenn die Schlafzimmertür geöffnet oder geschlossen ist. In der Regel bleibt die Tür meistens auf. Bei dir auch? So handhaben es immerhin fast 60 Prozent der Deutschen. Was sollte daran auch verkehrt sein? Schließlich hängt die Entscheidung doch vor allem von der persönlichen Vorliebe ab. Leider nicht nur. Denn im Ernstfall hängt auch dein Leben davon ab.

Darum solltest du nachts immer die Schlafzimmertür schließen

Eine geschlossene Schlafzimmertür vermittelt nicht nur Sicherheit, sie ist auch deutlich sicherer! Dies fanden Forscherinnen und Forscher im Rahmen einer Studie des FRSI (Fire Safety Research Institute) in Amerika heraus. Denn eine geschlossene Schlafzimmertür kann im Brandfall tatsächlich dein Leben retten: Sie verlangsamt die Ausbreitung der Flammen, reduziert giftigen Rauch, verbessert den Sauerstoffgehalt im Zimmer und kann sogar die Temperatur senken.

Bleibt die Schlafzimmertür bei einem Feuer geöffnet, kann das Zimmer schnell Temperaturen von bis zu 1.000 Fahrenheit (etwa 500 Grad) erreichen. Überraschend: Bei geschlossener Schlafzimmertür betrug die gemessene Temperatur nur rund 100 Fahrenheit – also etwa 37 Grad Celsius. Ob du deine Schlafzimmertür auch in Zukunft lieber offen stehen lässt, solltest du dir also gut überlegen.

Quellen:

Studie des Fire Safety Research Institute

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Isabell Stiller