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Schlafstörungen: 5 Gründe für Probleme beim Durchschlafen

Schlafstörungen: 5 Gründe für Probleme beim Durchschlafen

Nachts manchmal wach werden – das kennt jeder. Treten Schlafstörungen allerdings regelmäßig auf, kann es verschiedene Gründe dafür geben. Hier erfährst du, welche fünf Gründe hinter Durchschlafstörungen stecken können.

Schlafstörungen: Eine Frau sitzt schlaflos auf dem Bett und hält sich den Kopf.
Es gibt viele Gründe für Schlafstörungen. Bild: Fotolia

Schlafstörungen können viele Ursachen haben, denn ein erholsamer Schlaf setzt sich aus vielen Faktoren zusammen. Da wären zum einen die äußeren Faktoren. Wie gut ist die Matratze? Hat das Kopfkissen eine passende Form? Ist die Decke atmungsaktiv und nicht zu warm oder kalt? Das Problem ist schnell gelöst. Kaufe einfach die für dich passenden Gegenstände.

Anders sieht es mit psychischen oder körperlichen Gründen aus. Hier sieht die Sache schon anders aus. Im ersten Schritt müssen die Auslöser überhaupt erst einmal gefunden werden. Wir zählen fünf Ursachen auf, die für Schafstörungen verantwortlich sein können.

1. Stress und Ängste

Häufig sind psychischen Gründe für Schlaflosigkeit verantwortlich. Stress auf der Arbeit, die Angst vor dem nächsten Zahnarztbesuch oder große Verantwortung kann zu Schlafstörungen führen. Hier gibt es mehrere Möglichkeiten dem Problem beizukommen:

  1. Nutze Entspannungsübungen wie Yoga oder Meditation vor dem Schlafengehen, um zur Ruhe zu kommen.
  2. Feste Einschlafrituale helfen, deinen Rhythmus zu finden. Und das beruhigt den Geist. So kann es helfen vor dem Zubettgehen regelmäßig beruhigende Musik zu hören und danach die Füße zu massieren. Ein Klassiker ist natürlich ein Buch zu lesen.
  3. Trinke spezielle Tees oder andere „Einschlaf-Getränk“. Von Bananenwasser über bestimmte Teesorten bis hin zur bekannten warmen Milch mit Honig. Einschlaf-Getränke bereiten dich körperlich auf den Schlaf vor. Und das macht deine Gedanken langsamer.

2. Die Wechseljahre als Grund für Schlafstörungen

Als wären Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen und Gewichtszunahme nicht schon anstrengend genug, kommen auch noch Schlafstörungen hinzu. Ausgelöst werden sie häufig durch nächtliche Schweißausbrüche oder vermehrtes Grübeln. Unser Artikel „Was wirklich gegen Schlafstörungen in den Wechseljahren hilft“ leistet dir wertvolle Hilfestellung bei dem Thema.

3. Unregelmäßige Schlafgewohnheiten

Gerade Menschen im Schichtdienst haben mit unregelmäßigen Schlafgewohnheiten und damit Schlafstörungen zu kämpfen. Dafür gibt es sogar einen Begriff – das sogenannte Schichtarbeitersyndrom. Musst du in Schichten arbeiten, gibt es ein paar Tricks, die dir das Leiden erleichtern:

  • Wechsel, wenn es geht, die Schichten nur im Uhrzeigersinn.
  • Bei Nachtschichten: Lege dir eine Tageslichtlampe für die Arbeit zu.
  • Im Schlafzimmer kann eine Schlafmaske helfen.

Bei allen, die das Glück haben, nicht im Schichtdienst arbeiten zu müssen, helfen feste Zubettgehzeiten. Unser Körper mag Routinen. Wenn du mehr über deine Schlafgewohnheiten wissen willst, lies unseren Artikel „Eule oder Lerche: Welcher Schlaftyp bist du?“ oder unseren Lexikoneintrag über den Chronotyp.

4. Schlafstörungen durch Schlafapnoe

Ein nicht zu unterschätzendes Problem bei Schlafstörungen: Die Schlafapnoe. Sie zeichnet sich durch lautes Schnarchen und Atemaussetzer während des Schlafs aus. Durch den gestörten Atemrhythmus wachen Betroffene nachts oft auf. Tagsüber sind sie dann müde und erschöpft. Du bist dir nicht sicher, ob du unter Schafapnoe leidest? Dann schau dir unseren Artikel „Schlafapnoe – Symptome, auf die du achten solltest“.

5. Übermäßiger Alkoholkonsum

In kleinen Mengen kann Alkohol zwar einschlaffördernd wirken, auf das Durchschlafen hat er allerdings schon in geringem Maße eine negative Wirkung. Umso schlimmer wird es, je höher die zugeführte Alkoholmenge ist. Verschiedene Gründe sind dafür verantwortlich.

  1. Übermäßiger Alkoholkonsum führt zu Schnarchen und Atemaussetzer (die oben genannte Schlafapnoe). Grund dafür ist die muskelentspannende Wirkung des Alkohols.
  2. Alkohol stört den REM-Schlaf. Die für die Erholung so wichtige Schlafphase wird extrem verkürzt.
  3. Alkohol regt die Urinproduktion an. Wir müssen häufiger auf die Toilette.

Was Alkoholkonsum alles anrichten kann, erfährst du in unserem Artikel „Schlafstörung: Wie Alkohol den Schlaf gefährden kann“.

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Alexander Scherb

Online-Redakteur bei MeinSchlaf.de