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Schlaf-Killer: Diese 5 Fehler rauben dir den Schlaf

Schlaf-Killer: Diese 5 Fehler rauben dir den Schlaf

Du hast Probleme beim Ein- oder Durchschlafen? Vielen Menschen ist nicht bewusst, dass einige Verhaltensweisen den Schlaf stören. Aber welche Dinge gelten als Schlaf-Killer? Wir erklären, welche Fehler dir den Schlaf rauben.

Verschiedene Faktoren können dich nachts um den Schlaf bringen. Aber welche gehören dazu? Bild: iStock

Unser Schlaf hat erheblichen Einfluss auf unsere Gesundheit: Er beeinflusst unseren Stoffwechsel, unser Immunsystem und unsere geistige Leistungsfähigkeit. Ein Schlafmangel kann dementsprechend neben Müdigkeit auch Beschwerden wie Kopfschmerzen, Konzentrationsprobleme oder eine Infektanfälligkeit hervorrufen. Laut dem DAK-Gesundheitsreport aus dem Jahr 2017 schlafen rund 80 Prozent der erwerbstätigen Menschen in Deutschland schlecht. Aber welche Gründe gibt es? Neben einem unregelmäßigen Schlafrhythmus und äußeren Umständen wie der falschen Temperatur im Schlafzimmer verursachen uns bestimmte Verhaltensweisen Schlafprobleme. Welche genau das sind, erklären wir euch.

Schlaf-Killer: Diese 5 Fehler rauben dir den Schlaf

  1. Stress

    Leistungsdruck, Probleme und Ängste – sowohl beruflicher als auch privater Stress zählen zu den größten Schlaf-Killern schlechthin. Wer kurz vor dem Einschlafen im Bett noch lange über Probleme grübelt oder sich Sorgen macht, der kann nicht abschalten und findet schlechter in den Schlaf. Die gute Nachricht ist, dass es effektive Methoden gibt, um Stress abzubauen. Beispielsweise helfen Yoga und Entspannungsübungen wunderbar dabei, Körper und Geist zur Ruhe zu bringen. Wer sich durch zu viele Aufgaben gestresst fühlt, dem kann es helfen, To-do-Listen für den nächsten Tag zu schreiben.

  2. Fernseher und Co.

    Du schaust kurz vor dem Einschlafen gerne noch ein paar Folgen deiner Lieblingsserie? Diese Angewohnheit solltest du noch einmal überdenken, denn sie kann Schlafprobleme verursachen. Der Grund? Wer abends zu lange vor dem Bildschirm sitzt, kommt nicht zur Ruhe. Dasselbe gilt übrigens auch für die Benutzung von Smartphones und Tablets kurz vor dem Schlafen. Licht, insbesondere künstliches blaues Licht, unterdrückt die Bildung unseres Schlafhormons Melatonin – kurz gesagt: Es macht uns wach. Auch das Ansehen von aufwühlenden Inhalten kurz vor dem Schlafen kann uns wach halten.

  3. Schwere Mahlzeiten

    Wenn uns kurz vor dem Schlafengehen noch ein Hungergefühl überkommt, machen wir uns auf den Weg zum Kühlschrank. Und ein kleiner, gesunder Snack vor dem Schlafengehen ist in Ordnung, um anschließend nicht mit einem Magenknurren im Bett zu liegen, das uns am Einschlafen hindert. Viele Menschen machen jedoch den Fehler, dass sie zu spät oder zu schwer essen. Mindestens zwei Stunden vor dem Schlafengehen solltest du im besten Fall nichts essen, damit der Magen beim Schlaf nicht mit der Verdauung beschäftigt ist. Ansonsten droht nicht nur eine schlechtere Schlafqualität, sondern setzt auch eher Fett an aufgrund einer schlechteren Verdauung. Besonders fettreiche, deftige Mahlzeiten wie Burger, Pommes und Co. benötigen mehr Zeit, um verdaut zu werden.

    Außerdem können dich diese Lebensmittel am Schlafen hindern.

  4. Rauchen

    Schlechte Nachrichten für alle Raucher – denn auch Zigaretten gelten als Schlaf-Killer! Sie erhöhen nicht nur das Risiko für Krebs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, auch der Schlaf leidet unter dem Rauchen – dies haben verschiedene Studien herausgefunden. Und das liegt nicht nur daran, dass sich durch den Zigarettenkonsum die Herzfrequenz erhöht. Nikotin wirkt, ähnlich wie Koffein, anregend und erschwert uns dadurch den Übergang in die Tiefschlafphase. Raucher sollten vor dem Schlafengehen also im besten Fall auf die Einschlaf-Zigarette verzichten.

  5. Sport

    Wir alle wissen, dass Bewegung und Sport maßgeblich zu einem gesunden Körper beitragen. Und auch die Schlafqualität kann durch körperliche Auslastung erheblich verbessert werden. Hier kommt es jedoch maßgeblich auf den Zeitpunkt der Sporteinheit an. Denn wer innerhalb der zwei Stunden vor dem Schlafengehen noch ein anstrengendes Workout macht, kann mitunter Probleme beim Einschlafen bekommen. Beim Sport steigt die Körpertemperatur an. Um einschlafen zu können, muss der Körper die Temperatur zuerst herunterkühlen. Wenn du dich kurz vor dem Schlafen noch unausgelastet fühlt, bieten sich anstelle eines Workouts ein kleiner Spaziergang oder eine Yoga-Einheit an.

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Anne Falkenberg