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Morgens immer müde? Daran könnte es liegen

Morgens immer müde? Daran könnte es liegen

Egal, ob ihr genug Schlaf bekommen habt oder nicht – ihr fühlt euch morgens wie gerädert? Dann geht es euch so, wie vielen anderen Menschen. Wir erklären, woran es liegen könnte, dass ihr morgens immer müde seid.

Sich morgens nicht ausgeruht zu fühlen, kann auf Dauer zur Belastung werden. Bild: iStock/Pheelings Media

Während wir schlafen, finden in unserem Körper lebenswichtige Prozesse statt. Unter anderem wird das Immunsystem gestärkt und Abbauprodukte unseres Stoffwechsels aus dem Körper transportiert – aus diesem Grund ist ein erholsamer Schlaf auch so wichtig für unsere Gesundheit. Eine Schlafdauer von sieben bis acht Stunden gilt dabei als optimal. Wer zu wenig schläft, ist am nächsten Morgen müde und wer ausreichend schläft, fühlt sich ausgeruht und kann fit in den Tag starten. Doch woran liegt es, wenn wir uns trotz einer angemessenen Schlafdauer morgens müde fühlen?

Morgens immer müde? Daran könnte es liegen

Ein Grund, der hinter der morgendlichen Benommenheit stecken könnte, ist die sogenannte Schlafträgheit. Zu dieser kommt es, wenn wir in der falschen Schlafphase aufwachen. Innerhalb einer Nacht durchlaufen wir vier Schlafphasen: die Einschlafphase, die Leichtschlafphase, die Tiefschlafphase und die REM-Phase. Der Ablauf der verschiedenen Schlafphasen innerhalb einer Nacht wird als Schlafzyklus bezeichnet. Ein Schlafzyklus dauert um die 90 Minuten und wiederholt sich im Laufe einer Nacht – wer acht Stunden schläft, durchläuft also ungefähr fünf Schlafzyklen. Wer aufwacht, bevor die letzte Schlafphase abgeschlossen ist, kann unter Müdigkeit leiden. Denn zu diesem Zeitpunkt hat er zu tief geschlafen, weshalb Körper und Geist sich unter Umständen noch nicht von der Tiefschlafphase erholt haben. Als Folge fühlen wir uns desorientiert, benommen – oder einfach nur todmüde.

Hier erfahrt ihr, was in den verschiedenen Schlafphasen passiert >>

Das hilft gegen Schlafträgheit

Wenn ihr aufgrund von Schlafträgheit morgens immer müde seid, solltet ihr etwas an euren Schlafgewohnheiten ändern. Wichtig ist, am Ende eines Schlafzyklus aufzuwachen. Das schafft ihr, indem ihr ausrechnet, wann ihr morgens aufwachen solltet. Hierfür gibt es auch spezielle Schlafrechner, beispielsweise diesen. Ebenso bieten sogenannte Schlafphasenwecker eine Möglichkeit, in der richtigen Schlafphase aufzuwachen. Mittels eines Sensors ermitteln diese, in welcher Schlafphase ihr euch gerade befindet und wann der richtige Zeitpunkt ist, euch aufzuwecken. Zusätzlich hilft es, eine Schlafroutine beizubehalten und immer zur selben Zeit ins Bett zu gehen.

Morgens immer müde: Bei anhaltenden Problemen zum Arzt

Es ist nicht normal, morgens immer müde aufzuwachen. Wenn unsere Tipps also nicht helfen und ihr über einen längeren Zeitraum unter Schlafproblemen leidet, solltet ihr einen Arzt aufsuchen, um Krankheiten als Ursache auszuschließen.

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Anne Falkenberg

Online-Redakteurin bei MeinSchlaf.de