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Entspannen: 5 Lektionen um abzuschalten

Entspannen: 5 Lektionen um abzuschalten

Man muss auch einfach mal entspannen können! Generell sollten wir viel mehr Zeit im Bett verbringen. Denn mal nichts tun ist gesund. Wir nennen dir fünf Lektionen, mit denen du dein Nichtstun verbesserst und davon profitierst.

Entspannen: Frau liegt auf dem Sofa und entspannt.
Öfter mal entspannen tut Geist und Körper gut. Bild: adobestock

Egal, ob es zu warm ist, zu regnerisch oder zu verschneit: Manchmal muss man auch einfach mal entspannen. Denn gibt es etwas Schöneres, als sich noch einmal umzudrehen? Wenn da doch nur nicht dieser doofe, kleine, innere Schweinehund wäre. Mit unseren fünf Lektionen lernst du, deinen inneren Schweinehund zu besiegen und noch mehr. Nach unseren Tipps wirst du das Nichtstun lieben!

5 Lektionen um zu Entspannen

1. Lektion: Zähme deine Gedanken

Ja, die erste Lektion im Entspannen ist gleich die Schwerste. Lerne, deinen Geist zur Ruhe zu bringen. Nur wenn du einen ruhigen Geist hast, kannst du auch wirklich abschalten. Was dir beim Abschalten hilft? Konzentriere dich auf deinen Körper.

Entspanne deine Muskeln, schließe die Augen und lasse deinen Atem fließen. Versuche diesen Zustand der absoluten Ruhe einige Minuten aufrecht zu erhalten. Dann besitzt du die richtige Basis für einen entspannten Tag im Bett.

2. Lektion: Werde dir deiner Umgebung bewusst

Auch für die zweite Lektion kannst du liegen bleiben. Schaue aus dem Fenster und sieh den Blättern im Wind zu. Oder dem Regen, wie er gegen die Scheibe prasselt. Oder dem Schnee, wie er langsam zu Boden sinkt.

Werde dir auch deiner restlichen Umgebung bewusst. Der heißen Tasse Tee, dem weichen Kopfkissen und der warmen Bettdecke. Genieße deine Situation mit all deinen Sinnen. Und das Beste: Genießt du Alltägliches mit allen Sinnen, beruhigt sich dein Herzschlag und dein Glücksempfinden steigt.

3. Lektion: Strecke deinen Körper

Willst du im Bett liegen bleiben und dich möglichst wenig bewegen, dann hilft Recken und Strecken. Denn dabei werden ganze Muskelgruppen gedehnt. Das tut nicht nur deinem Körper gut, sondern auch deiner Seele.

Übrigens ist auch Gähnen eine Wohltat für deinen Körper, denn jeder Gähner beginnt im Kopf. Von dort aus breitet es sich spiralförmig über den Rachen, die Kehle und Nasenlöcher aus. Die Bronchien werden geweitet, Augenbrauen und Schultern heben sich, sodass sich die Lunge ausdehnen kann. Gähnen beschleunigt den Herzschlag und steigert so die Blutzufuhr zum Gehirn. Und das alles in weniger als sechs Sekunden.

4. Lektion: Mache ein Nickerchen

Wenn du schon im Bett bist, kannst du gleich ein Nickerchen machen. Denn die Schlafforschung zeigt, dass während eines Nickerchens komplexe physiologische Prozesse ablaufen. Stress-Resistenz, Aufmerksamkeit und Urteilsvermögen steigen nach einem Powernap deutlich an.

Und gesund ist er auch. So wurde beispielsweise in einer Studie nachgewiesen, dass nach einer halben Stunde Mittagsschlaf das Risiko, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu sterben, um 37 Prozent gesenkt wird. Abgesehen davon beugen Nickerchen einem Burnout und Depressionen vor. Also: In Zukunft einfach mal öfter entspannen!

5. Lektion: Es geht um die Balance

Stress ist nicht unbedingt etwas Schlechtes. Manchmal kommen einem unter Druck die besten Ideen. Wird der Stress allerdings zu viel, kann er lähmen. Deshalb sind Pausen zum Entspannen sehr wichtig. Denn die Kreativität nimmt dann noch einmal so richtig Anlauf. Apropos Kreativität: Ihr hilft es auch, kein schlechtes Gewissen zu haben. Und das kommt ja bekanntlich dann, wenn wir zu viel faulenzen.

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Alexander Scherb

Online-Redakteur bei MeinSchlaf.de