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4 Gründe, warum du vor dem Einschlafen masturbieren solltest

4 Gründe, warum du vor dem Einschlafen masturbieren solltest

Du hast Probleme beim Einschlafen? Probiere es doch einmal mit Selbstbefriedigung! Wir nennen dir vier gute Gründe, warum du vor dem Einschlafen masturbieren solltest.

Vor dem Einschlafen masturbieren: Frau liegt grinsend im Bett.
Vor dem Einschlafen masturbieren macht dich locker und gelöst. Bild: iStock

Selbstbefriedigung hat viele positive Auswirkungen auf deinen Körper. So stärkt sie beispielsweise die Beckenbodenmuskulatur und dein Immunsystem. Zudem werden ein Haufen Glückshormone freigesetzt. Und wenn du vor dem Einschlafen masturbieren willst, ist auch das gut für dich. Bei einer Umfrage im Jahr 2019 gaben 47 Prozent aller Befragten an, nach Selbstbefriedigung schneller einschlafen zu können. Selbst Krankenkassen empfehlen Masturbation als Einschlafhilfe.

Vor dem Einschlafen masturbieren: 4 gute Gründe dafür

1. Selbstbefriedigung reduziert Stress

Eine der häufigsten Ursachen für Probleme beim Einschlafen ist Stress. Wer kennt es nicht? Man liegt noch lange wach und grübelt über den letzten Arbeitstag nach. Das kann sich auf Dauer mit Schlafmangel und sogar Schlafstörungen bemerkbar machen. Wenn du dein Gedankenkarussell mal wieder nicht abgeschaltet bekommst, versuche es doch mal mit Selbstbefriedigung. Die Endorphine, die bei einem Orgasmus freigesetzt werden, helfen dabei, das Stresshormon Adrenalin abzubauen. Das Ergebnis: Du kannst besser einschlafen.

2. Masturbieren löst überschüssige Energie

Du liegst im Bett und bist noch hellwach? Aber eigentlich müsstest du schon seit einer Stunde schlafen? Gerade in Zeiten von Home Office bewegen wir uns viel zu wenig. Das Ergebnis: Du hast zu viel Energie. Vor dem Schlafen masturbieren ist wie eine kleine Sporteinheit. Sämtliche Muskeln werden angespannt und beim Höhepunkt kommt es zu Kontraktionen des Beckenbodens. Das Beste daran: Die Entspannung danach sorgt dafür, dass du noch besser einschlafen kannst.

3. Prolaktin hilft beim Einschlafen

Neben Endorphinen wird auch das Hormon Prolaktin bei einem Orgasmus ausgeschüttet. Das macht nachweislich müde. Laut einer Studie der Medizinischen Hochschule Hannover hält der Prolaktinspiegel bei Frauen nach dem Orgasmus für ungefähr eine Stunde an. Das sollte genug Zeit sein, um einzuschlafen.

4. Der Höhepunkt gegen Ängste und Sorgen

Noch ein Grund, warum du vor dem Einschlafen masturbieren solltest: Forscher fanden heraus, dass Frauen während ihres Orgasmus von ihren Emotionen gelöst werden. Die Hirnareale, die für Ängste und Sorgen verantwortlich sind, werden kurzzeitig völlig ausgeschaltet. Auch in der Zeit nach dem Höhepunkt sind diese Bereiche nicht so stark durchblutet, da das Blut während eines Orgasmus in die Geschlechtsorgane fließt. So lässt sich die Gedankenspirale stoppen.

Sex funktioniert auch

Du musst nicht unbedingt vor dem Einschlafen masturbieren, Sex funktioniert natürlich ebenso. Vorausgesetzt, du hast einen Orgasmus. Nur dann werden die wichtigen Hormone ausgeschüttet, die den Schlaf unterstützen. Das bestätigt auch eine Studie Central Queensland University, bei der zwei Drittel der Probanden nach dem Sex, inklusive Höhepunkt, besser schlafen konnten.

Ein Orgasmus löst keine Insomnie

Solltest du unter lang anhaltenden Schlafstörungen (Insomnie) leiden, solltest du dringend einen Arzt aufsuchen. Eine ernsthafte Schlafstörung benötigt eine ärztliche Behandlung. Da kann auch ein Orgasmus nicht lange helfen.

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Alexander Scherb

Online-Redakteur bei MeinSchlaf.de