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4 Einschlaf-Tipps für dein Baby

4 Einschlaf-Tipps für dein Baby

Einschlafen kann beim Baby für viele Eltern zu einer echten Geduldsprobe werden, denn viele Neugeborene wollen gerade dann nicht so, wie die erschöpften Eltern. Wir nennen vier Einschlaf-Tipps, mit denen dein Baby schnell schläft.

Einschlaf-Tipps: Baby schläft friedlich im Bett.
Mit unseren 3 Einschlaf-Tipps schläft dein Baby garantiert. Bild: Pexels

Auch wenn der Schlaf bei Babys und Neugeborenen sehr unterschiedlich sein kann, gibt es doch bei allen gewisse Gemeinsamkeiten. Beispielsweise schlafen eigentlich alle Babys in den ersten Monaten sehr viel. Durchschnittlich 16 bis 18 Stunden täglich schlafen Neugeborene in den ersten beiden Monaten.

Auch danach schlafen Babys gut und gerne elf bis zwölf Stunden in der Nacht und tagsüber noch einmal ein bis zwei Stunden. Dieser Rhythmus zieht sich mindestens durch das erste Lebensjahr, kann aber auch noch länger bestehen bleiben.

4 Einschlaf-Tipps für dein Baby

Möchte dein Baby nicht so schlafen, wie du es gerne hättest oder hat es generell Einschlafschwierigkeiten? Das kann vielleicht an einem der vier häufigen Fehler liegen, die junge Eltern beim Schlafenlegen ihres Babys machen.

Aber auch so leiden viele Babys unter Einschlafschwierigkeiten. Kein Wunder, Babys müssen das Einschlafen erst einmal lernen. Mit diesen vier Einschlaf-Tipps greifst du deinem süßen Wunder ein bisschen unter die Arme und profitierst selbst von einer ruhigeren Abendzeit.

1. Führt Rituale ein

So, wie wir abendliche Rituale zum Einschlafen mögen, mögen es auch kleine Babys. Es gibt einige Rituale, die ihr einführen könnt, um eurem Kleinen zu helfen besser einzuschlafen. Das wären zum Beispiel:

  • Jeden Abend den Schlafanzug anziehen. Macht daraus ein echtes (ruhiges) Erlebnis, das gleichzeitig auf den Schlaf vorbereitet. Und der kuschelige Stoff des Schlafanzugs gibt deinem Kleinen zu verstehen, dass jetzt Schlafenszeit ist.
  • Singe ein Gutenachtlied. Das mögen die meisten Babys besonders gern. Die Stimme von Mama oder Papa hören und dabei langsam einschlummern. Du kannst das Lied auch gerne immer und immer wieder erneut singen. Babys und kleine Kinder lieben Wiederholungen.
  • Wiege dein Kind hin und her. Gerade Neugeborene lieben das sanfte Schaukeln auf dem Arm. Das erinnert sie an die Zeit in Mamas Bauch. Setze dich einfach auf einen Stuhl oder in einen Sessel und wiege dein Kleines ganz sanft hin und her. Oder gehe im Zimmer auf und ab. Machst du das regelmäßig, kann daraus ein schönes Ritual werden, was deinem Baby sagt: „Jetzt ist es Zeit zu schlafen“.

2. Kommt zur Ruhe

Der zweite unserer vier Einschlaf-Tipps ist eher etwas für ältere Babys. Eine Stunde vor dem Schlafengehen sollte nicht mehr viel gespielt oder gar getobt werden. Dein Krümel muss erkennen, dass bald Zeit ist, ins Bett zu gehen. Und das erkennt dein Baby besonders gut, wenn es schon längere Zeit vorher merkt, dass die Umgebung ruhiger wird. Am besten, du und dein Partner oder deine Partnerin halten sich auch etwas zurück.

3. Spiele beruhigende Geräusche

Babys sind es aus dem Bauch der Mutter gewöhnt, alles aus der Umgebung – zwar gedämpft, aber hörbar – mitzubekommen. Diesen Umstand kann man sich zunutze machen. Viele Neugeborene lieben das Geräusch eines Staubsaugers oder der Dunstabzugshaube. Auch Meeresrauschen oder das Geräusch von Regen kommt oft gut an. Im Internet gibt es zahlreiche Videos mit genau dieser Geräuschkulisse. Probiert einfach mal aus, auf welches Geräusch euer Baby steht und nutzt diesen Einschlaf-Tipp dann, um euer Baby schneller ins Reich der Träume zu schicken.

4. Lernt die Signale zu verstehen

Ein wichtiger Tipp gerade für junge Ersteltern. Jedes Baby hat seine Signale, an dem ihr erkennen könnt, dass es müde ist. Dazu zählt natürlich das obligatorische Augenreiben, aber auch weitere Signale. Babys können mit ihren Signalen ganz unterschiedlich sein.

  • Wenn es sich mit dem Gesicht ganz eng an dich kuschelt.
  • Aber auch, wenn es den Kopf vom Geschehen wegdreht.
  • Natürlich Gähnen und Augenreiben.
  • Zupfen oder Spielen mit dem Ohr oder den Haaren.
  • Spontanes Quengeln und Meckern ohne ersichtlichen Grund.

Lernt ihr diese Signale richtig zu deuten, verhindert ihr, dass euer Krümel über seine Müdigkeitsschwelle geht und dann überdreht. Geschieht das, kann das Zubettbringen nervenaufreibend und anstrengend werden. Deswegen gilt es, die Signale rechtzeitig zu erkennen.

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Alexander Scherb

Online-Redakteur bei MeinSchlaf.de