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4 Dinge, die du über Bettwanzen wissen solltest

4 Dinge, die du über Bettwanzen wissen solltest

Bettwanzen rufen bei vielen Menschen richtigen Ekel hervor. Kein Wunder, teilen sich die Parasiten doch mit uns das Bett und ernähren sich von unserem Blut. Deshalb gilt: Kenne deinen Feind. Wir nennen 4 spannende Fakten, die du über Bettwanzen wissen solltest.

Irrtümer über Bettwanzen: Gezeichnete Bettwanzen unter einer Lupe.
Es gibt einige Fakten, die du über Bettwanzen wissen solltest. Bild: iStock

Wie schön: Man liegt gemütlich im Bett und kuschelt sich in die warme Bettdecke. Doch was ist das? Plötzlich juckt es am Rücken. Nachdem man die Bettdecke weggezogen hat, offenbart sich die scheußliche Erkenntnis: Bettwanzen!

So ergeht es vielen in Deutschland. Das Umweltbundesamt spricht im Zusammenhang mit Bettwanzen sogar von einer regelrechten Plage. Um sie endgültig loszuwerden, hilft es Bettwanzen zu kennen. Hier kommen 4 Fakten, die du über Bettwanzen wissen musst.

4 Fakten, die du über Bettwanzen wissen musst

Fakt 1: Bettwanzen übertragen KEINE Krankheiten

Im Gegensatz zu Zecken, welche die gefährlichen Krankheiten Borreliose und Frühsommer-Meningoenzephalitis übertragen können, sind Bettwanzen keine Überträger von irgendwelchen Krankheiten. Es ist ein Irrglaube der Menschen, dass kleine Blutsaugende Insekten auch Krankheiten übertragen müssen. Dem ist hier aber nicht so.

Fakt 2: Matratze ausklopfen, Zimmer einsprühen

Einer der weit verbreiteten Irrglauben über Bettwanzen ist die Annahme, dass man die befallene Matratze schnell raus an die frische Luft bringt, dort ausklopft. Das ist falsch. Da du mit der Matratze höchstwahrscheinlich durch andere Zimmer musst, um rauszukommen, verteilst du die Bettwanzen sogar in den anliegenden Räumen.

Gleichzeitig sprühst du im Schlafzimmer mit der Chemiekeule umher. Auch das solltest du lieber lassen. Denn mit dem Sprühen von Chemikalien erledigst du vielleicht die meisten Bettwanzen, den Rest vertreibst du allerdings aus dem Zimmer und verteilst sie so ebenfalls in der restlichen Wohnung.

Deswegen gilt: Keine Chemiekeule, und die Matratze dort lassen, wo sie ist. Wie du Bettwanzen richtig bekämpft, erfährst du in unserem Artikel: „Bettwanzen bekämpfen: So wirst du die Parasiten los“.

Fakt 3: Bettwanzen haben nichts mit mangelnder Hygiene zu tun

Noch einer der vielen Irrtümer über Bettwanzen. Die Dunkelziffer von befallenen Betten und Wohnungen ist wohl hoch. Der Grund dafür: In den Köpfen der Menschen herrscht die Vorstellung, Bettwanzen hielten sich nur dort auf, wo es dreckig ist. Das ist aber falsch. Bettwanzen ist ihre Umgebung herzlich egal. Sie interessieren sich nur für den Menschen. Allerdings fand eine Studie heraus, dass bestimmte Farben Bettwanzen anlocken. Die kleinen Blutsauger haben also Lieblingsfarben.

Fakt 4: Bettwanzen sterben nicht nach kurzer Zeit ohne Nahrung

Viele Menschen denken, wenn sie ein paar Tage oder Wochen aus ihrer Wohnung ausziehen, erledigt sich das Bettwanzen-Problem von ganz alleine, weil die kleinen Blutsauger verhungern. Das stimmt leider nicht. Bettwanzen können bis zu einem halben Jahr ohne Nahrung auskommen. Deswegen solltest du bei Bettwanzenbefall direkt handeln.

Da man sich Bettwanzen häufig aus Hotels oder Herbergen ins heimische Bett holt, geben wir in unserem Artikel „Bettwanzen erkennen: 3 Anzeichen für Bettwanzen“ Tipps, wie du schnell und effektiv Zimmer auf Bettwanzen kontrollieren kannst.

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Alexander Scherb

Online-Redakteur bei MeinSchlaf.de