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3 Gründe, warum du vor dem Schlafen masturbieren solltest

3 Gründe, warum du vor dem Schlafen masturbieren solltest

Du hast Probleme beim Einschlafen? Probiere es doch einmal mit Selbstbefriedigung! Wir nennen dir drei gute Gründe, warum Masturbieren vor dem Einschlafen gesund ist.

Vor dem Schlafen masturbieren: Frau liegt grinsend im Bett.
Vor dem Schlafen masturbieren, kann beim einschlafen helfen. Bild: iStock

Masturbation hat viele positive Auswirkungen auf unseren Körper. So stärkt es beispielsweise die Beckenbodenmuskulatur und unser Immunsystem. Zudem werden ein Haufen Glückshormone freigesetzt. Und beim Einschlafen kann Masturbieren auch helfen. Bei einer Umfrage im Jahr 2019 gaben 47 Prozent aller Befragten an, nach Selbstbefriedigung schneller einschlafen zu können. Selbst Krankenkassen empfehlen Masturbation als Einschlafhilfe.

Vor dem Schlafen masturbieren: 3 Gründe, die dafür sprechen

1. Selbstbefriedigung reduziert Stress

Eine der häufigsten Ursachen für Probleme beim Einschlafen ist Stress. Wer kennt es nicht? Man liegt noch lange wach und grübelt über den letzten Arbeitstag nach. Das kann sich auf Dauer mit Schlafmangel und sogar Schlafstörungen bemerkbar machen. Wenn du dein Gedankenkarussell mal wieder nicht abgeschaltet bekommst, versuche es doch mal mit Selbstbefriedigung. Die Endorphine, die bei einem Orgasmus freigesetzt werden, helfen dabei, das Stresshormon Adrenalin abzubauen. Das Ergebnis: Du kannst besser einschlafen.

2. Masturbieren löst überschüssige Energie

Du liegst im Bett und bist noch hellwach? Aber eigentlich müsstest du schon seit einer Stunde schlafen? Gerade in Zeiten von Home Office bewegen wir uns viel zu wenig. Das Ergebnis: Du hast zu viel Energie. Vor dem Schlafen masturbieren ist wie eine kleine Sporteinheit. Sämtliche Muskeln werden angespannt und beim Höhepunkt kommt es zu Kontraktionen des Beckenbodens. Das Beste daran: Die Entspannung danach sorgt dafür, dass du noch besser einschlafen kannst.

3. Prolaktin hilft beim Einschlafen

Neben Endorphinen wird auch das Hormon Prolaktin bei einem Orgasmus ausgeschüttet. Das macht nachweislich müde. Laut einer Studie der Medizinischen Hochschule Hannover hält der Prolaktinspiegel bei Frauen nach dem Orgasmus für ungefähr eine Stunde an. Das sollte genug Zeit sein, um einzuschlafen.

Sex funktioniert auch

Du musst nicht unbedingt vor dem Schlafen masturbieren, Sex funktioniert natürlich ebenso. Vorausgesetzt, du hast einen Orgasmus. Nur dann werden die wichtigen Hormone ausgeschüttet, die den Schlaf unterstützen. Das bestätigt auch eine Studie Central Queensland University, bei der zwei Drittel der Probanden nach dem Sex, inklusive Höhepunkt, besser schlafen konnten.

Ein Orgasmus löst keine Insomnie

Solltest du unter lang anhaltenden Schlafstörungen (Insomnie) leiden, solltest du dringend einen Arzt aufsuchen. Eine ernsthafte Schlafstörung benötigt eine ärztliche Behandlung. Da kann auch ein Orgasmus nicht lange helfen.

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Alexander Scherb

Online-Redakteur bei MeinSchlaf.de