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Diese 3 Abendrituale verbessern den Schlaf

Diese 3 Abendrituale verbessern den Schlaf

Einen stressigen Alltag haben wohl die meisten. Und oft nimmt man seine stressigen Arbeitsthemen im Geiste noch mit ins Bett. Dann abzuschalten ist für viele schwierig. Wir nennen drei Abendrituale, nach denen du entspannt einschlafen kannst.

Abendrituale: Frau liegt entspannt auf einer Matte.
Durch entspannende Abendrituale kannst du effektiv Stress reduzieren. Bild: iStock

So wichtig sind Abendrituale

Unser Körper ist ein Gewohnheitstier. Er liebt feste Gepflogenheiten. Mit regelmäßigen Abendritualen sinkt dein Stresslevel und du kannst besser einschlafen. Dafür gibt es sogar einen Begriff: Schlafhygiene nennt er sich und beschreibt geregelte Vorgehensweisen vor dem Schlafengehen.

Zu einer guten Schlafhygiene gehören zum Beispiel feste Schlafenszeiten. Aber auch kein Handy im Bett zu nutzen, denn das Licht deines Smartphones hält dich länger wach. Da spielt es auch keine Rolle, dass du den Modus nutzt, der die Augen schont. Unser Artikel „10 Tipps für besseren Schlaf“ nennt weitere Einschlaf-Tricks.

So baust du den Stress ab

Um nicht schon Stress am nächsten Morgen zu haben, kannst du beispielsweise schon am Abend die Kleidung für den nächsten Tag herauslegen. Auch das Frühstück kannst du schon für den nächsten Tag vorbereiten. Wichtig: Auch dies können Abendrituale werden, die dann zum allabendlichen Rhythmus gehören.

Neben dem Verzicht aufs Handy wirkt ein beruhigender Tee am Abend wahre Wunder. Achte nur darauf, ihn nicht zu spät zu trinken, damit du nachts nicht auf die Toilette musst. Besonders wohltuend kann auch ein entspannendes Bad sein. Mit den richtigen Zusätzen, wirst du so schön auf den Schlaf vorbereitet.

3 Abendrituale für stressfreien Schlaf

1. Tagebuch schreiben

Den Tag im Kopf noch einmal Revue passieren zu lassen, hilft uns zu entspannen. Schreibe jeden Abend auf, was du an diesem erlebt hast. Was ist gut gelaufen und was weniger gut? Das hilft dir, mit dem Tag abzuschließen, zu reflektieren und zur Ruhe zu kommen. Ebenfalls hilfreich: Aufschreiben, wofür du dankbar bist. Das können kleine Dinge sein, wie beispielsweise ein nettes Kompliment, das du bekommen hast, oder größere Dinge wie der Partner, die Partnerin oder die beste Freundin. Wenn dir Schreiben zu aufwändig ist, deine Erlebnisse auch einfach in Gedanken noch einmal durchgehen. Am besten ist es natürlich, wenn du jemanden hat, mit dem du deine Gedanken zum Erlebten teilen kannst.

2. Lesen

So banal es klingen mag, aber kaum etwas entspannt uns so sehr, wie lesen. Ein gutes Buch lässt dich tief in eine andere Welt eintauchen und den Tag vergessen. Damit baust du Stress ab und lebst sogar länger! Das fanden Wissenschaftler der Universität Yale in einer Studie heraus. Demnach leben Menschen, die täglich eine halbe Stunde lesen, deutlich länger als Nicht-Leser. Ein Grund mehr, Lesen zu einem deiner festen Abendrituale zu machen.

3. Yoga oder Meditation

Sicher hast du schon öfter davon gehört, dass Yoga und/oder Meditation beim Stressabbau helfen sollen. Ein Beweis, wie gut diese Methoden funktionieren! Regelmäßige Einheiten lehren dich Achtsamkeit im Umgang mit dir selbst. Studien zufolge soll unser Körper durch Yoga den Botenstoff Gamma-Aminobuttersäure ausschütten, der die Erregbarkeit von Nervenzellen im Gehirn senkt und so Stress, Angst und Panikgefühle reduzieren kann. Immerhin gehört Yoga zu den beliebtesten Abendritualen vor dem Zubettgehen. Mehr zu diesem Thema findest du in unserem Artikel: „Schlaftraining – auch für Erwachsene sinnvoll“.

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Alexander Scherb

Online-Redakteur bei MeinSchlaf.de