Kaufberatung

Therapiedecke kaufen: Worauf muss ich beim Kauf achten?

Therapiedecke kaufen: Worauf muss ich beim Kauf achten?

Therapiedecken sind im Kommen. Immer mehr Menschen legen sich die Gewichtsdecken für einen erholsameren Schlaf zu. Worauf muss man achten, wenn man eine Therapiedecke kaufen will? Wir sagen es dir.

Therapiedecke kaufen: Zusammengerollte Decke.
Wenn du eine Gewichtsdecke kaufen willst, musst du auf einige Dinge achten. Bild: iStock/Olga Nikiforova

Eine Therapiedecke ist eine spezielle Bettdecke, die mit Glas- oder Plastikkügelchen gefüllt wird. Das zusätzliche Gewicht der Kügelchen soll uns mit seiner „Deep Pressure Touch Stimulation“ eine Umarmung vorgaukeln, wodurch unser Körper Serotonin ausschüttet, welches dann zu Melatonin umgewandelt wird. Das Ergebnis: Wir können besser schlafen.

Möchte man eine Therapiedecke kaufen, muss man allerdings einige Dinge beachten. Denn nicht jede Gewichtsdecke ist für jeden Menschen gleichermaßen geeignet. Und Therapiedecken für Kinder sind beispielsweise noch einmal ganz anders. Wie bei vielen Dingen gilt: Je mehr du weißt, desto bessere Entscheidungen kannst du treffen.

Therapiedecke kaufen: Darauf solltest du achten

Wenn du eine Therapiedecke kaufen willst, solltest du auf vier essenzielle Dinge achten:

1. Das Gewicht

Weißt du schon, welches Gewicht du für deine Therapiedecke haben möchtest? Soll es lieber etwas schwerer oder etwas leichter sein? Doch Vorsicht: Ist eine Therapiedecke zu schwer, kann es schnell zu Platzangst und einem Engegefühl kommen. Eine zu leichte Bettdecke entfaltet wiederum keine Wirkung.

Deswegen ist das Gewicht von enormer Bedeutung, wenn du eine Therapiedecke kaufen willst. Am besten probierst du vor dem Kauf verschiedene Decken aus. Im Zweifel mache Gebrauch von deinem Rückgaberecht. Übrigens: Eine Therapiedecke sollte niemals mehr als zehn Prozent deines Körpergewichts wiegen.

2. Die Größe

Neben dem Gewicht ist die Größe entscheidend. Den bei zu großen Decken kann es passieren, dass die Kugeln an die Seite rutschen und du überhaupt nichts vom zusätzlichen Gewicht hast. Auch wenn das nicht passieren sollte, verteilt sich das Gewicht der Decke ja gleichmäßig über die ganze Decke. Ist sie zu groß und liegt zur Hälfte neben deinem Körper, geht das helfende Gewicht auch verloren.

3. Die Füllung

Für manche mag es nicht wichtig erscheinen, aber die Füllung spielt eine ebenso große Rolle, wenn du eine Therapiedecke kaufen willst, wie das eigentliche Gewicht. Prinzipiell gibt es vier unterschiedliche Füllstoffe. Aus Glas, aus Keramik, aus Plastik und biologisch aus Linsen oder Reis.

Eines solltest du dabei im Hinterkopf behalten: Je schwerer die Kugeln sind, desto weniger benötigst du. Möchtest du also lieber eine dünnere Decke, bietet sich Glas oder Keramik an. Dickere Decken nutzen dagegen meist Plastik. Und Linsen oder Reis sind besonders leicht, weswegen die Decken besonders stark gefüllt werden müssen. Bei den Bio-Alternativen kommt hinzu, dass sie regelmäßig gelüftet werden müssen, damit die Füllung nicht anfängt zu schimmeln.

4. Der Außenstoff

Magst du es lieber edel aus Seide, atmungsaktiv aus Baumwolle oder kuschelig warm aus Polyester? Dazu musst du dich fragen, wie du deine Decke nutzen möchtest. Ganzjährig? Dann dürfte Baumwolle der Stoff deiner Wahl sein. Wer den glatten, kühlen Stoff auf der Haut bevorzugt, greift zur Seide. Dieser ist gerade im Sommer beliebt. Und nutzt du nur im Winter gerne Decken, die besonders warm halten, dann bietet sich Polyester an.

Unser Artikel „Die besten Therapiedecken im Vergleich – für einen besseren Schlaf“ geht noch genauer auf die Vor- und Nachteile der einzelnen Bestandteile ein und vergleicht zudem fünf beliebte Therapiedecken miteinander.

Du möchtest noch mehr rund um das Thema Schlaf erfahren? Dann folge uns auf Instagram, Facebook und Pinterest.

Das wird dich auch interessieren:

Autor Profilbild

Alexander Scherb

Senior Online-Redakteur bei MeinSchlaf.de