Gesunder Schlaf

Studie: Langschläfer sind schöner und intelligenter

Studie: Langschläfer sind schöner und intelligenter

Laut einer Londoner Studie sind Langschläfer schöner und intelligenter. Was es mit der Studie auf sich hat und wie ob man sie ernst nehmen kann, klären wir in diesem Artikel.

Schöner und intelligenter: Frau regt sich am Morgen im Bett.
Wer lange schläft ist laut Studie schöner und intelligenter. Bild: iStock

Das es genügend Schlaf-Fehler gibt, die dick machen, ist kein Geheimnis mehr. Beispielsweise fördert zu wenig Schlaf den Heißhunger und man greift häufiger zu fettigen oder süßen Sachen, was wiederum zur Gewichtszunahme führt.

Auch deine Haut kann von dem richtigen Schlaf profitieren. Allerdings nur, wenn du die richtigen Tricks anwendest. Welche das sind, verrät unser Artikel: „Schöne Haut über Nacht: 4 Tipps“. Aber durch welchen Schlaf wird man schöner und intelligenter? Wir verraten es dir.

Schöner und intelligenter als Nachtschwärmer?

In unserer Gesellschaft gilt noch immer: Der frühe Vogel fängt den Wurm. Das dieses Sprichwort längst überholt ist, beweisen regelmäßig Studien. Im Gegenteil, oft belegen Studien, dass gerade Nachteulen und Langschläfer die kreativeren Menschen sind. Wie jetzt auch eine Studie der London School of Education and Political Science zeigt.

Laut dieser Studie sind Menschen, die vom durchschnittlichen Schlafplan abweichen – also nachts aktiv sind und lange schlafen – schöner und intelligenter. Die These dahinter: Menschen, die sich nicht an das evolutionäre Schema ihrer Vorfahren halten, sind fortschrittlicher und damit klüger.

Leben Langschläfer gesünder?

Nachtschwärmer sollen aber nicht nur schöner und intelligenter sein, sie sind auch deutlich ausgeruhter, da sie länger schlafen als Frühaufsteher. Die sind übrigens meist auch wesentlich gestresster und ausgelaugter. Augenringe und fahle Haut sind dann keine Seltenheit. Wer allerdings lange ausschläft macht sich nicht viel aus Arbeitsstress und Druck. Eine Einstellung, die sich auch im Aussehen bemerkbar macht.

Vorsicht: Nicht nachmachen!

Egal was die Studie aus London sagt: Dich zum „lange Aufbleiben und Ausschlafen“ zwingen solltest du nicht. Jeder Mensch ist anders und wenn du dich als Frühaufsteher besser fühlst, dann versuche nicht das zu ändern. Das schadet deinem Körper mehr als das vermeintlich frühe Aufstehen. Man kann den Nachtschwärmer in sich nicht erzwingen. Zumal andere Studien auch bewiesen haben, dass Frühaufsteher bessere Noten schreiben, als Langschläfer.

Eines ist allerdings wahr: Wer ständig unter Stress steht, lebt ungesund. Stress ist der Hauptgrund für Schlafstörungen und zahlreiche andere Erkrankungen. Deshalb solltest du versuchen, den Stress vor dem Schlafengehen so gut es geht zu reduzieren. Bestimmte Abendrituale können dir dabei helfen. Allerdings hat dies alles nichts mit der Schlafdauer oder dem Zeitpunkt zu tun.

Es gibt übrigens einen Trick, mit dem du im Schlaf noch mehr Kalorien verbrennst.

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Alexander Scherb

Online-Redakteur bei MeinSchlaf.de