Gesunder Schlaf

Was wirklich gegen Schlafstörungen in den Wechseljahren hilft

Was wirklich gegen Schlafstörungen in den Wechseljahren hilft

Besonders Schlafstörungen plagen viele Frauen in den Wechseljahren. Doch was tun? Wir verraten dir die 3 besten Tipps für eine erholsame Nacht.

In den Wechseljahren haben Frauen besonders häufig mit Schlafstörungen zu kämpfen.
In den Wechseljahren haben Frauen besonders häufig mit Schlafstörungen zu kämpfen. Bild: iStock

Ob Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen, Libidoverlust oder Erschöpfung. Die Begleiterscheinungen der Wechseljahre können ganz schön anstrengend sein und nehmen oft auch in der Nacht kein Ende. Denn gerade im Klimakterium kommt es besonders häufig zu Schlafstörungen. Sinkt der Östrogenspiegel, ist der Schlaf häufig nicht mehr so tief und auch weniger erholsam. Wir wachen nachts häufiger auf und haben Mühe, neu einzuschlafen. Denn Östrogen hat auch Einfluss auf unsere Tiefschlafphasen und die REM-Phase. Hinnehmen musst du die Schlafstörungen aber trotzdem nicht. Denn es gibt einige Tipps, die deinen Schlaf verbessern können.

Was wirklich gegen Schlafstörungen in den Wechseljahren hilft

Eine gute Basis schaffen

Hitzewallungen und Schweißausbrüche bringen Betroffene häufig auch in der Nacht um den Schlaf. Kommt dir irgendwie bekannt vor? Keine Sorge, du kannst etwas dagegen tun. Achte beim Beziehen deines Bettes darauf, Bettwäsche mit kühlendem Effekt zu wählen. Dazu zählen beispielsweise Fasern wie Leinen, Seide oder Satin. Gleiches gilt auch für deine Schlafkleidung. Wähle daher vor allem Schlafanzüge, Nachthemden oder Einteiler aus den oben genannten Materialien, um auch in der Nacht einen kühlen Kopf zu bewahren.

Tipp: Du schläfst am lieben bei geöffnetem Fenster? Das ist leider gar nicht so gut, wie wir immer annehmen. Eine Studie der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz hat herausgefunden, dass die Angewohnheit sogar krank machen und zu Schlafstörungen beitragen kann. Mehr dazu findest du hier.

Rituale pflegen

Aus den Schlafstörungen wieder herauszufinden ist gar nicht so leicht. Gerade der krampfhafte Versuch, jetzt endlich einzuschlafen, macht oft alles nur noch schlimmer. Lenke deine Aufmerksamkeit auf etwas anderes. Zum Beispiel ein festes Ritual, mit dem du dich auf das Schlafen vorbereitest. Das können zum Beispiel ein Buch, eine Tasse Tee, eine kleine Massage oder ein Hörbuch sein. Regelmäßige Rituale machen nicht nur glücklich, sie entspannen auch. Und das fördert wiederum einen guten Schlaf.

Melatonin einnehmen

Mit zunehmendem Alter produziert der Körper immer weniger Melatonin. Das Schlafhormon ist für die Steuerung des Schlaf-Wach-Rhythmus verantwortlich. Aus diesem Grund sind vor allem ältere Menschen besonders häufig von Schlafstörungen betroffen. Präparate mit Melatonin können dir dabei helfen, wieder leichter ein- und durchzuschlafen. Melatonin gibt es als Tees, Sprays oder Dragees in der Drogerie, in der Apotheke und im Internet zu kaufen. Du möchtest mehr über Melatonin erfahren? In unserem Schlaflexikon findest du einen ausführlichen Bericht über das Schlafhormon.

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Isabell Stiller