Gesunder Schlaf

Optimaler Schlaf: Die perfekte Schlafdauer für Menschen ab 30

Optimaler Schlaf: Die perfekte Schlafdauer für Menschen ab 30

Nicht immer muss viel Schlaf auch viel Erholung bedeuten. Man kann nämlich auch zu lange schlafen. Aber wie viel Schlaf ist denn perfekt für Personen ab 30 Jahren? Wir sagen es dir.

Pärchen schläft im Bett genau die richtige Schlafdauer.
Die perfekte Schlafdauer hängt auch vom Alter ab. Bild: iStock/Caiaimage/Chris Ryan

Hast du gewusst: Zu viel Schlaf ist genauso ungesund wie zu wenig Schlaf. Das fand vor einiger Zeit eine US-amerikanische Studie heraus. Demnach nehmen Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes Typ 2 bei zu langer Schlafdauer im gleichen Maße zu wie bei zu wenig Schlaf. Wir nennen dir noch weitere 5 Dinge, die passieren, wenn du zu viel schläfst.

Die perfekte Schlafdauer für Menschen ab 30

Die Rechnung für die perfekte Schlafdauer ist eigentlich relativ simpel. Je älter du wirst, desto weniger Schlaf brauchst du. Während ein Neugeborenes noch bis zu 18 Stunden am Tag schläft, sind es ein Jahr später schon nur noch maximal 14 Stunden. Jugendliche schlafen noch einmal weniger. Sie brauchen höchstens nur noch zehn Stunden Schlaf.

Doch wie sieht es mit über 30-Jährigen aus? Zu diesem Zeitpunkt hat sich unser Körper schon ganz gut eingependelt und wir brauchen nur noch zwischen sieben und neun Stunden Schlaf. Weniger Stunden sollten es aber nicht sein. Das ist auf Dauer ungesund und kann krank machen. Unser Artikel „Zu wenig Schlaf: Diese Dinge passieren“ nennt unangenehme Nebeneffekte von zu wenig Schlaf.

Wusstest du eigentlich, dass du deinen Schlaf auch aufteilen kannst? Biphasischer Schlaf nennt sich diese Schlaf-Methode und war bis zur Industrialisierung laut Wissenschaft wohl unsere bevorzugte Schlafweise. Warum sich unser jetzige monophasische Schlaf durchgesetzt hat? Lies die Erklärung in unserem Artikel über den biphasischen Schlaf.

Warum schläft man im Alter weniger?

Je älter wir werden, desto weniger Schlaf brauchen wir. Woher kommt das? Zumindest in der ersten Hälfte unseres Lebens liegt es an unserem Gehirn. In unserer Kindheit und Jugend befindet sich unser Gehirn noch in der Entwicklung und deswegen brauchen wir mehr Schlaf. Mit Mitte 20 ist die Entwicklung des Gehirns vollendet und wir brauchen nur noch zwischen sieben und neun Stunden Schlaf.

In der zweiten Hälfte unseres Lebens ist die immer geringere Menge an Schlaf nicht unbedingt freiwillig. Ab 50 verringert sich die Melatonin-Produktion. Melatonin ist unser Schlafhormon und wird fürs Ein- und Durchschlafen benötigt. Dadurch schlafen viele ältere Menschen schlecht ein oder wachen nach nur wenigen Stunden wieder auf. In unserem Artikel „Schlaf ab 50: 5 Gründe, warum du schlechter schläfst“ erfährst du alles über die körperlichen Veränderungen im Alter.

Du möchtest noch mehr rund um das Thema Schlaf erfahren? Dann folge uns auf Instagram, Facebook und Pinterest oder tausche dich mit anderen Lesern in unserem Forum aus.

Das wird dich auch interessieren: