Gesunder Schlaf

Ohne Heizen: Effektive Turbo-Tricks für deine Wärmflasche

Ohne Heizen: Effektive Turbo-Tricks für deine Wärmflasche

Kennst du das: Du liegst im Bett und bist gerade schön eingekuschelt, da bemerkst du, dass die Wärmflasche schon wieder beginnt kühler zu werden? Dann haben wir hier für dich den ultimativen Trick, wie du das Maximum aus deiner Wärmflasche rausholst.

Wärmflasche: Verschiedene Flaschen mit Stoffummantelung.
Mit unseren Tipps kriegt deine Wärmflasche einen Boost. Bild: iStock/WILLSIE

Eine Wärmflasche hilft wunderbar gegen kalte Füße oder einen kalten Rücken. Auch zum Aufwärmen des Bettes ist sie gut geeignet. Einfach 20 Minuten vor dem Zubettgehen die Wärmflasche unter die Bettdecke legen und anschließend das warme Bett genießen. Würde sie doch nur nicht so schnell wieder kalt werden. Glücklicherweise gibt es zwei Tricks, wie du das Maximum aus deiner Wärmflasche holen kannst.

Übrigens gibt es auch richtig gute stromsparende Heizdecken. Wenn du also die ganze Nacht von zusätzlicher Wärme profitieren willst, dann schau dir unseren Artikel an.

So holst du dir den Boost für die Wärmflasche

1. Heißere Wärmflasche

Du wunderst dich immer, warum die Wärmflasche nicht so warm ist, obwohl die heißes Wasser einfüllst? Wahrscheinlich liegt es daran, dass du Luft in der Flasche lässt. So profitierst du richtig vom heißen Wasser:

  1. Schütte heißes Wasser bis zur Hälfte in die Flasche.
  2. Drücke nun die Flasche so weit zusammen, bis das Wasser an der Öffnung steht
  3. Verschließe die Flasche

Nun müsstest du eine relativ dünne Wärmflasche haben. Der Vorteil: Sie ist flexibel und kann sich dadurch besser um die gewünschte Stelle legen. Zudem kommt die gesamte Innenfläche der Flasche mit heißem Wasser in Kontakt, wodurch sie wärmer wird. Wichtig: Die Innenwände der Flasche dürfen sich beim Hinlegen nicht berühren.

2. Länger eine warme Flasche

Auch die Dauer der Wärme kannst verlängern. Dafür musst du einfach Salz in die Wärmflasche füllen. Ein Teelöffel Salz reicht. Das Salz speichert die Wärme besser, wodurch sie langsamer nach außen abgegeben wird. Das Ergebnis: Die Wärmflasche bleibt länger warm. Übrigens: Gibst du das Salz vor dem Erwärmen ins Wasser, erhitzt sich das Wasser nicht nur schneller, sondern wird auch heißer.

Doch Vorsicht: Die maximale Wassertemperatur sollte 60 Grad betragen. Ärzte empfehlen sogar nur eine Temperatur von maximal 47 Grad (bei Kindern maximal 40 Grad). Schütte das Wasser also nicht direkt vom Wasserkocher in die Flasche, sonst drohen Verbrennungen.

So bleibt die Wärme länger im Bett

Eine Wärmflasche kann das Bett warm machen, aber wie bleibt das Bett möglichst lange kuschelig warm, ohne dass du viel tun musst? Mit diesen drei Tricks:

  1. Wärmere Bettwäsche: Von der Decke bis zum Bezug gibt es wunderbar warme Winterbettwäsche. Dafür eignet sich besonders Biberbettwäsche. Dabei handelt es sich um leichtangeraute Baumwolle, die besonders dicht gewebt ist. Dadurch hält die Bettwäsche Wärme besonders gut fest und ist gleichzeitig atmungsaktiv. Mehr dazu findest du in unserem Artikel: „Welche Bettwäsche im Winter ist am besten?
  2. Eine Wintermatratze: Keine Sorgen, du musst nicht direkt eine neue Matratze kaufen. Eine kuschelige Auflage aus Baumwolle oder Daunen tut es auch. So eine Auflage sorgt dafür, dass keine Wärme nach unten durch die Matratze verloren geht. Achte bei Daunen aber darauf, dass die kleinen Federn nicht aus Lebendrupf kommen.
  3. Die Bettposition: Ein Bett direkt am Fenster ist im Winter natürlich kühler, als ein Bett am anderen Ende des Zimmers. Achte auch darauf, dass dein Bett an einer Innenwand steht. Außenwände können im Winter ganz schön kühl werden und das macht sich auch im nebenstehenden Bett bemerkbar. Vorsicht gilt bei kalten Außenwänden aber sowieso, denn hier droht Schimmel. Unser Artikel „Schimmel im Schlafzimmer: So wirst du ihn los“ erklärt, was du tun musst, wenn der Schimmel gar nicht erst entstehen soll.

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Alexander Scherb

Senior Online-Redakteur bei MeinSchlaf.de