Gesunder Schlaf

Lavendel: So hilft die Pflanze bei Schlafstörungen

Lavendel: So hilft die Pflanze bei Schlafstörungen

Bereits seit dem Mittelalter wird Lavendel als Heilpflanze genutzt. Und das zu Recht, denn die wertvollen Inhaltsstoffe der Pflanze sind für ihre gesundheitsfördernden Eigenschaften bekannt – beispielsweise wirken sie sich positiv auf unseren Schlaf aus. Wir erklären, wie Lavendel bei Schlafstörungen hilft.

Lavendel kann sich positiv auf unseren Schlaf auswirken. Bild: Unsplash

Die Lavendelpflanze, die ursprünglich im Mittelmeerraum beheimatet ist, findet auch hierzulande vielseitige Verwendung: Bei vielen Menschen findet man Lavendel im Garten, aufgrund seines Aromas wird er gerne in Düften verarbeitet und die Lavendelblüten kommen entweder getrocknet als Tee oder zu einem ätherischen Öl verarbeitet bei verschiedenen Beschwerden zum Einsatz.

Lavendel als Heilpflanze

Lavendelblüten enthalten ätherische Öle, Kumarine, Flavonoide sowie Gerbstoffe, die im Körper auf verschiedene Weisen wirken. Aufgrund seiner beruhigenden, angstlösenden, entspannenden, nervenschützenden, krampflösenden sowie stimmungsaufhellenden Eigenschaften ist Lavendel als Arzneimittel zugelassen. Aufgrund ihrer heilenden Wirkung wird die Lavendelpflanze zur Linderung verschiedener Beschwerden eingesetzt. Dazu zählen vor allem:

  • Innere Unruhe
  • Ängste
  • Depressive Verstimmungen
  • Anspannung
  • Nervöse Verdauungsbeschwerden
  • Gereiztheit
  • Schlafstörungen

Auch äußerlich kann Lavendel angewendet werden und hilft aufgrund seiner antimikrobiellen Wirkung beispielsweise bei Hautunreinheiten. Während der sogenannte echte Lavendel (Angustifolia) bei vielen Symptomen Abhilfe schaffen kann, haben andere Arten der Pflanze im Gegensatz dazu keine Wirkung – manche von ihnen sind sogar giftig.

Lavendel: So hilft die Pflanze bei Schlafstörungen

Verschiedene Studien haben ergeben, dass Lavendel bei Ängsten, Unruhezuständen und Stress helfen kann. Wenn wir gestresst sind und unter Anspannung stehen, produziert unser Körper das Stresshormon Cortisol. Es erfüllt im Körper wichtige Aufgaben und dient ihm kurzfristig als Schutz in akuten Belastungssituationen oder bei Entzündungen. Wird jedoch über einen längeren Zeitraum zu viel Cortisol ausgeschüttet, vor allem abends, beeinträchtigt dies unseren Schlaf.Denn Cortisol ist der Gegenspieler des Schlafhormons Melatonin.

Aufgrund seiner entspannenden Wirkung hilft Lavendel dabei, insbesondere in stressigen und belastenden Lebensphasen, leichter in den Schlaf zu finden und besser durchzuschlafen. Die Heilpflanze hilft beispielsweise in Form von einem Entspannungsbad mit Lavendelöl oder einem Lavendeltee. Das Heißgetränk kannst du entweder fertig in der Apotheke oder Drogerie kaufen oder ganz einfach selber aus frischen oder getrockneten Blüten herstellen. Dafür einfach die Lavendelblüten mit kochendem Wasser übergießen und für circa zehn Minuten ziehen lassen. Dreimal täglich trinken.

Auch interessant: Diese 3 Teesorten helfen beim Einschlafen >>

Hinweis der Redaktion: Dieser Artikel enthält unter anderem Produkt-Empfehlungen. Bei der Auswahl der Produkte sind wir frei von der Einflussnahme Dritter. Für eine Vermittlung über unsere Affiliate-Links erhalten wir bei getätigtem Kauf oder Vermittlung eine Provision vom betreffenden Dienstleister/Online-Shop, mit deren Hilfe wir weiterhin unabhängigen Journalismus anbieten können.
Autor Profilbild

Anne Falkenberg

Online-Redakteurin bei MeinSchlaf.de