Gesunder Schlaf

Herzgesundheit: 3 Schlaf-Tipps für ein starkes Herz

Herzgesundheit: 3 Schlaf-Tipps für ein starkes Herz

Nichts ist so wichtig wie unsere Herzgesundheit und damit unser Herz auch im Alter kräftig bleibt, ist erholsamer Schlaf unabdingbar. Leider ist das leichter gesagt als getan, doch mit unseren Tipps schläfst du erholsam ohne viel Mühe und stärkst so ganz leicht dein Herz.

Herzgesundheit: Junge Frau liegt im Bett und formt mit ihren Händen ein Herz.
Unsere Schlaf-Tipps sorgen für eine gute Herzgesundheit. Bild: iStock/fizkes

Es gibt einige Dinge, die unseren Schlaf stören und damit unsere Herzgesundheit gefährden. Beispielsweise verdoppelt sich das Herzinfarktrisiko, wenn du deinen Schlafrhythmus regelmäßig wechselst, wie es zum Beispiel Menschen in Schichtarbeit tun müssen. Auch mit offenem Fenster zu schlafen erhöht das Risiko auf Herzkrankheiten, denn nächtliche Geräusche lassen uns im Schlaf aufschrecken, selbst wenn du davon nicht aufwachst.

Deswegen lohnt sich für viele ein Pulsmesser, denn er kann unsere Herzfrequenz im Schlaf messen. Dadurch lässt sich genau sehen, wann unser Schlaf unruhiger war und wann unser Herz ungewöhnlich schnell geschlagen hat. In unserem Artikel „Herzfrequenz im Schlaf: Welche Werte sind normal?“ erklären wir, welcher Puls normal ist und bei welchem Puls du zum Arzt solltest.

3 Schlaf-Tipps für eine bessere Herzgesundheit

Wichtig ist, die Dauer des Tiefschlafs zu erhöhen, denn er ist besonders entscheidend für einen erholsamen Schlaf. In dieser Phase des Schlafs regeneriert sich unser Körper. Leber und Nieren entgiften und Zellen erneuern sich. Hier kommen drei einfache Tipps für mehr Tiefschlaf:

1. Betätige dich körperlich

Nein, es muss nicht direkt Ausdauersport sein. Ein allabendlicher Spaziergang reicht schon, um deinen Schlaf zu verbessern und so für mehr Tiefschlaf zu sorgen. Der Grund: Bewegung fördert nicht nur die Durchblutung und ist deshalb schon gut für unsere Herzgesundheit, durch einen Spaziergang schüttet unser Körper das Wohlfühlhormon Serotonin aus und das wird für unseren Schlaf ebenso benötigt, wie das Schlafhormon Melatonin.

Eines solltest du allerdings beachten: Zwischen der körperlichen Betätigung und dem Zubettgehen sollten mindestens zwei Stunden liegen, damit dein Metabolismus Zeit hat runterzufahren.

2. Lege dir eine Schlaf-Routine zu

Vom Buchlesen über Podcast hören bis hin zu Yoga gibt es viele verschiedene Routinen, die wir vor dem Schlafengehen ausüben können und die den Schlaf und damit die Herzgesundheit verbessern. Das Ziel ist, deinem Körper zu signalisieren, dass es bald Zeit ist ins Bett zu gehen. Routinen können dieses Signal sein. Hat dein Körper den Ablauf erst einmal verinnerlicht, beginnt er schon während der Routine mit der Ausschüttung von Melatonin, wodurch du schön schläfrig wirst. Du schläfst schneller ein und erreichst damit auch eher den wertvollen Tiefschlaf.

3. Nutze eine Gewichtsdecke

Eine Gewichtsdecke kann mit ihrer zusätzlichen Schwere deinen Schlaf verbessern und so für eine gute Herzgesundheit sorgen. Die Technik dahinter ist ähnlich wie beim Spaziergang oder einem angenehmen Bad vor dem Zubettgehen. Durch das Gewicht wird unserem Körper eine Umarmung vorgegaukelt, wodurch er anfängt Serotonin auszuschütten. Und das Wohlfühlhormon ist, wie oben schon erklärt, wichtig für unseren Schlaf.

Gute Gewichtsdecken gibt es von Cura of Sweden oder Bedsure. Willst du beim Kauf nichts falschmachen, lies unseren Vergleichsartikel „Die besten Gewichtsdecken im Vergleich“.

Dich interessieren die verschiedenen Stadien unseres Schlafs? Dann lies unseren Artikel über Schlafphasen.

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Alexander Scherb

Senior Online-Redakteur bei MeinSchlaf.de