Gesunder Schlaf

Gesunder Schlaf: 3 Tipps für mehr Tiefschlaf

Gesunder Schlaf: 3 Tipps für mehr Tiefschlaf

Während des Tiefschlafs erholt sich unser Körper besonders. Die einfach Rechnung lautet demnach: Mehr Tiefschlaf gleich mehr Erholung. Ja, so einfach kann Gesunder Schlaf manchmal sein. Wir sagen dir, wie du zu mehr Tiefschlaf kommst.

Gesunder Schlaf: Frau liegt zufrieden im Bett und schläft.
Gesunder Schlaf profitiert von so viel Tiefschlaf wie möglich. Bild: iStock

Gesunder Schlaf teilt sich in vier verschiedene Schlafphasen auf:

1. Die Einschlafphase

Sie bestimmt die ersten Minuten unseres Schlafs. Hier fährt der Körper Atmung, Blutdruck und Puls herunter.

2. Die Leichtschlafphase

Sie macht 50 Prozent unseres Schlafes aus. Hier können wir sehr leicht geweckt werden.

3. Die Tiefschlafphase

Hier regeneriert sich unser Körper. Wir sind nur sehr schwer zu wecken.

4. Die REM-Phase

Während dieser Phase träumen wir. Benannt ist sie nach dem Begriff „Rapid Eye Movement“ (schnelle Augenbewegung).

Möchtest du mehr über die Phasen wissen und was sie in unserem Körper bewirken? Dann lies unseren Artikel über Schlafphasen.

Gesunder Schlaf mit mehr Tiefschlaf

Mit ein paar Tricks kannst du die Tiefschlafphase erhöhen und so deinem Körper mehr Regeneration gönnen. Das ist vor allem im Alter wichtig, da dann die Tiefschlafphasen immer kürzer werden.

1. Lege dir Routinen zu

Nichts liebt unser Körper mehr, als Routinen. Das gilt auch für das Einschlafen. Gesunder Schlaf braucht deswegen auch Schlafroutinen. Dazu gehört beispielsweise stets zur gleichen Zeit ins Bett zu gehen. Oder dir ein Einschlaf-Ritual anzuschaffen, wie ein Buch lesen oder einen Tee zu trinken (achte dabei aber auf die Teesorte. Wir haben hier wunderbare Einschlaf-Tees für dich).

2. Verkürze deine Einschlafphase mit Melatonin

Melatonin ist unser Schlafhormon. Es wird von unserem Körper ausgeschüttet, wenn es dunkel wird und zurückgehalten, sobald es hell wird. Je älter wir werden, desto weniger Melatonin schüttet unser Körper aus. Man kann allerdings ein wenig nachhelfen. Das geht entweder mit Melatonin-Präparaten (Tabletten oder Spray) oder auf natürlichem Wege mit verschiedenen melatonin- und tryptophanhaltigen (die Vorstufe von Melatonin) Lebensmitteln. Lebensmittel, die viel Melatonin enthalten sind beispielsweise Mandeln, Datteln und besonders Cranberrys.

Doch Vorsicht: Zu viel Melatonin kann auch Nebenwirkungen auslösen.

3. Eliminiere Störfaktoren

Dafür lohnt es sich ein Schlaftagebuch zu führen. Hier kannst du festhalten, ob du nachts beispielsweise von lauten Geräuschen geweckt wurdest. Im besten Fall kannst du diese Geräusche dann ausschalten, ansonsten lohnen sich vielleicht auch Ohrstöpsel. Auch das Tracken des Schlafverhaltens durch Fitnesstracker oder Smartwatches können dir dabei helfen, weil sie genau aufzeichnen, wann du vielleicht (von dir bewusst unbemerkt) wachgeworden bist.

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Alexander Scherb

Senior Online-Redakteur bei MeinSchlaf.de