Gesunder Schlaf

Früher ins Bett gehen: 3 Tipps, wie es endlich klappt!

Früher ins Bett gehen: 3 Tipps, wie es endlich klappt!

Da möchten wir früher ins Bett gehen, um endlich mal genügend Schlaf abzubekommen und versacken doch wieder auf der Couch. Es ist ein immer wiederkehrendes Dilemma. Mit unseren Tipps durchbrichst du den Schlummer-Teufelskreis.

"Heute gehe ich aber mal früh ins Bett!" Leicht gesagt – und leicht getan
„Heute gehe ich aber mal früh ins Bett!“ Leicht gesagt, aber auch leicht getan? Bild: Unsplash

Hand aufs Herz: Nach einem anstrengenden Tag sehnen wir uns danach, ein paar gemütliche Stunden auf der Couch zu verbringen und dem fiesen Alltag ein lautes „Ätsch“ zuzurufen. Völlig verständlich! Das Versacken im heimischen Wohnzimmer führt allerding oft genug dazu, dass wir viel später ins Bett kommen, als wir es eigentlich geplant haben und der Vorsatz „Heute geh‘ ich früh ins Bett“ eher ins Reich der Märchen passt als in die eigene Realität. Bis jetzt zumindest! Wir verraten dir drei Tricks, wie du es schaffst, früher zu schlafen.

1. Schluss mit Netflix, Smartphone & Co.

Ja, es ist viel verlangt, aber vertrau uns: Abendliche Bingewatching-Sessions vor dem TV-Bildschirm oder exzessives Scrollen durch den Social-Media-Feed wirken nur im ersten Moment entspannend. Wenn es später ans Einschlafen geht, lachen uns Netflix, Instagram & Co. hämisch ins übermüdete Gesicht. Der Grund: Das Blaulicht der Bildschirme hemmt unsere Melatoninproduktion und hindert uns so am Einschlafen. Nutze die Zeit abends lieber, um Dinge zu schaffen, für die dir sonst die Zeit fehlt: Blättere gemütlich in deinem Lieblingsmagazin, lies ein Buch oder gönne dir ein ausgiebiges Bad. Wenn du jetzt auch noch das Licht leicht dimmst, ist das Land der Träume fast schon zum Greifen nah.

2. Ordnung ist das halbe Leben

Diesen Spruch kennen wir schon von Mama und selten war er so wahr wie jetzt: Chaos hindert uns (und unseren Kopf!) daran, richtig abzuschalten. Schaffe deswegen Ordnung, räume die Spuren des Tages beiseite, mach es dir schön. Du wirst merken, wie du dich blitzartig entspannst – und plötzlich gaaanz ganz müde wirst. Und falls der innere Schweinehund doch noch laut vor sich hin bellt, hier noch ein Extratipp: Schaffe ein angenehmes Klima in deinem Schlafzimmer (zwischen 16 und 18 Grad) und beziehe dein Bett frisch mit deiner Lieblings-Bettwäsche. Wir versprechen dir: Du und dein Schweinehund werden euch von jetzt an freuen, früh ins Bett zu hüpfen.

3. Und täglich grüßt das Murmeltier

Du hast deine Routinen im Alltag, warum nicht auch beim Schlafen? Wer sich abends fixe Ankerpunkte setzt, konditioniert seinen Körper um und fällt irgendwann fast von allein todmüde ins Bett. Es ist wirklich so einfach! Ein Vorschlag: Räume auf und mach es dir gemütlich, schreibe deine To-Do-Liste für morgen, schlüpfe in deinen Lieblings-Pyjama und bereite dir eine Tasse Kräutertee zu. Jetzt ist noch etwas Zeit für ein gutes Buch oder eine kleine Sport-Session (leichter Sport wirkt ebenfalls schlaffördernd) – und dann: ab ins Bett! Damit du den Punkt nicht verpasst, kann es anfangs helfen, sich im Handy (ausnahmsweise!) einen kleinen Reminder mit seiner Zubettgehzeit zu stellen.

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Ann Gebhardt