Gesunder Schlaf

Frieren im Bett: 4 Ursachen und Abhilfe

Frieren im Bett: 4 Ursachen und Abhilfe

Es gibt kaum etwas Schlimmeres als Frieren im Bett. Da liegt man schön eingemummelt unter der Decke und friert trotzdem noch. An Einschlafen ist da nicht zu denken. Wir nennen vier Gründe, warum du im Bett frierst und sorgen für Abhilfe.

Frieren im Bett: Frau liegt dick eingepackt im Bett.
Was führt zu frieren im Bett? Wir nennen 3 Ursachen. Bild: iStock

Gerade wenn du müde bist, ist es völlig normal, dass dir am Anfang kalt ist. Matratze und Decke besitzen noch Raumtemperatur (dazu gibt es einen Artikel über die optimale Schlaftemperatur) und du bist müde. Müdigkeit senkt den Blutdruck und dadurch wird das Blut schlechter im Körper verteilt. Und das führt zum Frieren.

Solltest du nach einer Weile aber immer noch frieren, dann solltest du der Ursache auf den Grund gehen. Frieren beim Einschlafen hat meist ganz simple Gründe, die sich leicht beheben lassen. Beispielsweise kann gerade Schlafmangel dazu führen, dass du so stark frierst, dass du nicht einschlafen kannst. Hier kommen weitere vier Gründe.

4 Gründe für Frieren im Bett

1. Luftfeuchtigkeit

Die Luftfeuchtigkeit sollte im Schlafzimmer zwischen 40 und 60 Prozent liegen. Darunter wird die Luft zu trocken und das schadet deinen Nasenschleimhäuten. Darüber ist die Luft zu feucht und kann sich nicht richtig erwärmen. Das führt zu kühlerer Umgebungstemperatur und das kann zu frieren im Bett führen.

Abhilfe schafft ein Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsmesser. Mit ihnen kannst du genau kontrollieren, wie es um das Raumklima in deinem Schlafzimmer bestellt ist.

2. Bettdecke

Klingt simpel, wird aber gerne mal übersehen. Gerade jetzt im Winter nutzen viele Menschen eine zu dünne Decke. Auch das Material der Decke spielt eine wichtige Rolle. Hält es die Wärme fest und ist trotzdem atmungsaktiv?

Die richtige Decke kann dir da helfen. Wie wäre es beispielsweise mit einer kuschelig-warmen Daunendecke? In unserem Kaufratgeber findest du die besten Daunendecken im Vergleich.

3. Nährstoffmangel

Deine Decke ist warm, die Luftfeuchtigkeit ist optimal, du bist auch nicht völlig übermüdet und trotzdem ist dir beim Einschlafen noch kalt? Dann fehlen dir vielleicht wichtige Nährstoffe, denn auch das kann zu Frieren im Bett führen.

Am besten gehst du zu einem Arzt und lässt ein Blutbild machen. Damit kannst du schnell feststellen, ob du unter einem Vitamin- oder Nährstoffmangel leidest. Häufig haben Menschen mit Untergewicht auch einen Nährstoffmangel und frieren im Bett. Dagegen hilft eine gesunde Ernährung und in ernsten Fällen Nahrungsergänzungsmittel. Sprich sie aber besser mit deinem Arzt ab.

4. Zu niedrige Raumtemperatur

Du liebst es mit offenem Fenster zu schlafen und fühlst dich beim Einschlafen durch deine Decke auch gut eingemummelt? Trotzdem kann die Temperatur in der Nacht zu kalt sein. Zum einen sinkt die Außentemperatur in der Nacht bis kurz vor Morgengrauen immer weiter und damit auch die Temperatur im Schlafzimmer.

Zum anderen sinkt auch deine Körpertemperatur im Schlaf und was dir beim Einschlafen noch kuschelig warm vorkam, kann dich mitten in der Nacht mit Frieren aufwachen lassen. Deswegen besser mit geschlossenem Fenster schlafen und die Schlafzimmertemperatur zwischen 16 und 19 Grad halten.

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Alexander Scherb

Online-Redakteur bei MeinSchlaf.de