Gesunder Schlaf

Atmung im Schlaf: Wann ist sie normal?

Atmung im Schlaf: Wann ist sie normal?

Wann ist unsere Atmung im Schlaf eigentlich normal? Gibt es Situationen, in denen die Atmung von der Norm abweicht? Kann man eine Erkrankung an der nächtlichen Atmung erkennen? Und ab wann sollte man zu einem Arzt? Die Antworten auf diese Fragen gibt es hier.

Atmung im Schlaf: Junge Frau liegt im Bett und schläft.
Die Atmung im Schlaf kann etwas über den Gesundheitszustand sagen. Bild: iStock

Unter Belastung kann unsere Atmung ganz schön in die Höhe schnellen. So kann die Atemfrequenz beim Joggen beispielsweise auf bis zu 50 Atemzüge pro Minute ansteigen. Unsere Atmung im Schlaf ist da natürlich wesentlich niedriger.

Allerdings gibt es auch im Schlaf Situationen, in denen die Atemfrequenz ansteigt. Gerade bei Kindern ist die Atmung im Schlaf häufig unregelmäßig und schnell. Woher weiß man also, ab wann man die Atmung beobachten sollte?

Atmung im Schlaf: Diese Werte sind normal

Natürlich kommt es bei der Atmung im Schlaf stark auf das Alter der Person an. Während Neugeborene zwischen 30 und 50 Atemzüge pro Minute machen, atmet ein Erwachsener im Schlaf gerade einmal zwölf bis 16 Mal. Hier kommen die Atemzüge im Ruhezustand nach Alter:

AlterAtemzüge pro Minute
Neugeborene30-50
Säuglinge20-40
Kleinkinder20-30
Kinder18-24
Erwachsene12-16

Es kann durchaus passieren, dass die Atmung im Schlaf nach oben schnellt. Vor allem während der REM-Phase, wenn wir träumen, kann es zu einer starken Beschleunigung der Atmung kommen. Generell sollte sich die Atmung aber nach wenigen Minuten normalisieren (maximal zehn Minuten).

Bei dieser Atmung ist Vorsicht geboten

Gefährlich wird es, wenn die Atmung während des Schlafs aussetzt. Bei der Schlafapnoe beispielsweise kann es zu Atemaussetzern von bis zu einer Minute Länge kommen. Solch stockende Atmung sorgt dafür, dass der Schlaf nicht erholsam genug ist. Wenn du mehr über die gefährliche Schlaf-Erkrankung wissen willst, lies unseren Artikel über die Schlafapnoe.

Außerdem kann der fehlende Sauerstoff auf Dauer für zahlreiche Erkrankungen im Gehirn sorgen, beispielsweise Parkinson oder Alzheimer.

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Alexander Scherb

Senior Online-Redakteur bei MeinSchlaf.de